27.04.2012

Lebensretter auf vier Beinen

Tag der Rettungshunde am 29. April 2012

Wien (Rotes Kreuz) – 150 Rotkreuz-Suchhunde-Teams sind jederzeit einsatzbereit. Die Retter mit der Spürnase sind nach Lawinen oder Erdbeben unverzichtbare Helfer und für verschüttete Menschen sind sie oft die einzige Hoffnung. „Vertrauen und Respekt sind in der intensiven Arbeit die wichtigsten Voraussetzungen“, sagt der Suchhundeführer Jochen Hirschegger aus Niederösterreich.

 

Rund zwei Jahre trainieren Hundeführer und Hund, danach sind sie bereit für den Einsatz. Geübt werden Lawinen-, Flächen- und Trümmersuche. Eine jährliche Prüfung garantiert, dass die Vierbeiner und ihre Besitzer stets einsatzbereit sind. „Bei großen Rotkreuz-Übungen sind die Suchhunde immer mit dabei und wir trainieren in realitätsnahen Situationen den Ernstfall, samt Hubschrauberflügen“, meint der Niederösterreicher.

 

Rund 1.000 Stunden trainieren Hund und Hundeführer jedes Jahr. Alle Suchhundeführer sind freiwillige Mitarbeiter des Roten Kreuzes und absolvieren die Trainings in ihrer Freizeit.

 

Rückfragehinweis:
Mag. Petra Griessner
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