Hilfsorganisationen fordern Nachbesserungen bei Fachkräfteverordnung
Schon heute zu wenige Pflegekräfte in Österreich
Wien (BAG) – Die fünf Organisationen der Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt (BAG) - Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Rotes Kreuz und Volkshilfe – fordern die Aufnahme der Pflegeberufe in die Liste der Mangelberufe. Am 13. Juni 2012 endet die Begutachtungsfrist.
„Schon heute besteht ein Mangel an Pflege- und Betreuungskräften und zwar sowohl in der mobilen als auch in der stationären Pflege. Wir wissen, dass dieser Mangel künftig weiter steigen wird. Aufgrund der demografischen Entwicklung werden bis zum Jahr 2020 17.000 Vollzeitäquivalente zusätzlich in der Pflege und Betreuung gebraucht. Bundesminister Rudolf Hundstorfer selbst hat Ende letzten Jahres mehrfach medial auf diese besorgniserregende Zahl hingewiesen. Umso mehr sind wir verwundert, dass die Pflegeberufe nicht in der Liste der Mangelberufe aufscheinen“, so Monika Wild, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt.
Die BAG Freie Wohlfahrt fordert in ihrer Stellungnahme an das Bundesministerium die Aufnahme der Pflegeberufe in die Liste der Mangelberufe der Fachkräfteverordnung 2012.
Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt (BAG)
c/o Österreichisches Rotes Kreuz
Mag. Andrea Winter
Tel.: +43 1 589 00-153
E-Mail: andrea.winter@roteskreuz.at
www.freiewohlfahrt.at



