27.02.2009

Pflege in Österreich – Wo stehen wir? Wohin gehen wir?

„Pflege ist ein Lebensrisiko, das es solidarisch zu tragen gilt", so Werner Kerschbaum, stellvertretender Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes anlässlich des Pflege-Management-Forums 2009.

 

50 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher brauchen am Ende ihres Lebens Pflege. In Österreich werden rund 75 Prozent aller Pflegegeldbezieher von ihren Angehörigen versorgt, rund 15 Prozent erhalten mobile Betreuungsunterstützung und etwa 15 Prozent leben in einer stationären Pflege- und Betreuungseinrichtung. (In der häuslichen Pflege und Betreuung finden so genannte Doppelbetreuungen durch Angehörige und ergänzende mobile Pflege- und Betreuungsdienste statt.)

 

„Das österreichische Wohlfahrtsmodell stützt sich stark auf familiäre Netze. Damit es zukunftsfähig ist, muss es entsprechend der soziodemografischen Veränderungen weiterentwickelt werden. Alle dafür notwendigen Maßnahmenvorschläge liegen am Tisch, viele davon finden sich im Koalitionsübereinkommen oder in der Regierungserklärung. Sie warten nur noch auf die Umsetzung", so Kerschbaum.

 

Presseinfo | Podcast | Forderungen zum Thema Pflege | henri, das Magazin, das fehlt zum Thema Pflege | Gastkommentare