Gregor Seberg im Gespräch

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Gregor Seberg. Foto: Benovsky

Soko-Donau-Ermittler Gregor Seberg stellt sich für das Benefizkonzert ganz in den Dienst des Roten Kreuzes.

 

Sie sind als Schauspieler und Kabarettist sehr erfolgreich. Was motiviert Sie zum sozialen Engagement für das Rote Kreuz?

Gregor Seberg: Das ist im Grunde sehr einfach. Ich erachte das als meine Pflicht. Unser Glück, unser Wohlstand, unser Friede ist nur Zufälligkeit, das alles gehört uns nicht allein. Es gehört allen. Da wir aber unseren Lebensstandard nicht einfach woanders hinschaufeln können, müssen wir helfen.
 
Als SOKO-Donau-Ermittler befreien Sie die Welt Folge für Folge von Kriminellen. Gibt es da vielleicht Parallelen zur Arbeit des Roten Kreuzes, das auch danach strebt, das Leben von sozial Bedürftigen zu verbessern?

Gregor Seberg: Nun ja, das eine ist Fiktion, während das Rote Kreuz tatsächlich etwas bewirkt. Beiden gemeinsam ist vielleicht die Tatsache, dass versucht wird, diese Welt ein wenig besser zu machen. Das Rote Kreuz tut dies durch Hilfe, die es den Schwächsten angedeihen lässt, die Polizei verhilft sich schon auch einmal der Gewalt. Oder weiß ich da was nicht? Ist das Rote Kreuz etwa auch im Nahkampf geschult? Nein, im Ernst: ich denke nicht, dass man diese beiden Dinge miteinander vergleichen kann.
 
Was schätzen Sie am Roten Kreuz?


Gregor Seberg: Das Rote Kreuz steht für Hilfe. Lange Zeit assoziierte ich damit ausschließlich Kriegshilfe (diese charakteristischen Militärfahrzeuge mit dem Emblem).
Mittlerweile weiß ich, wie breit gefächert die Aufgaben des Roten Kreuzes sind.
Ich schätze am Roten Kreuz seine Internationalität, seine Überparteilichkeit, seinen langen Atem und vor allem seine vielen Erfolge.
 
Welche Kostproben Ihrer Kunst servieren Sie beim Benefiz-Abend des Roten Kreuzes am 28. Mai?

Gregor Seberg: Ich werde an diesem Abend Humorvolles aus Österreich lesen, quer durch den Gemüsegarten. Zur Veranschaulichung, dass wir - wie schlimm oder nicht schlimm die Zustände auch sein mögen sein - niemals vergessen, uns darüber lustig zu machen. Was genau kann ich noch nicht sagen...

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