Simbabwe: Österreichische Rotkreuz-Mitarbeiter fliegen ins Choleragebiet
Trinkwasserspezialisten aus Oberösterreich, Tirol, Niederösterreich und der Steiermark helfen im südlichen Afrika
Wien/Harare (Rotes Kreuz) – Die Situation in Simbabwe spitzt sich weiter zu. Mehr als 16.700 Menschen sind an Cholera erkrankt, über 800 bereits daran gestorben. Die Dunkelziffer dürfte weit darüber liegen, da sich Kranke noch nicht in ärztliche Behandlung begeben konnten und somit nicht registriert sind. Mit Beginn der Regenzeit verschärft sich die Lage täglich, eine weitere massive Ausbreitung wird befürchtet.
Heute Samstag fliegt der österreichische Rotkreuz-Mitarbeiter Wolfgang Stöckl ins Choleragebiet. Der 48jährige Chemiker aus Oberösterreich bereitet den Einsatz von Trinkwasseraufbereitungsanlagen vor. „Sauberes Wasser ist eine dringende Notwendigkeit in der jetzigen Situation“, sagt Stöckl. „Nur dadurch kann verhindert werden, dass sich die Cholera weiter ausbreitet. Darüber hinaus haben all jene, die bereits erkrankt sind, einen stark erhöhten Flüssigkeitsbedarf.“
Mitte nächster Woche machen sind drei weitere österreichische Rotkreuz-Helfer gemeinsam mit Kollegen aus Deutschland auf den Weg nach Simbabwe. Mit an Bord haben sie eine Trinkwasseraufbereitungsanlage, die täglich 600.000 Liter sauberes Wasser produziert. Damit können 40.000 Menschen versorgt werden. Zu der Aufgabe der Rotkreuz-Mitarbeiter gehört auch die Verteilung des Wassers. Durch ihre Hilfe soll die Versorgung der Hauptstadt Harare sichergestellt werden.
Wolfgang Stöckl steht heute bis 17.00 Uhr für Interviews zur Verfügung.
Das Österreichische Rote Kreuz bittet um finanzielle Unterstützung:
PSK: 2.345.000, BLZ 60.000, Kennwort: Simbabwe
Online spenden unter: https://spende.roteskreuz.at
Rückfragehinweis:
Mag. Andrea Winter
Österreichisches Rotes Kreuz
Presse- und Medienservice
Tel.: +43 1 589 00-153
Mobil: +43 664 823 48 54
mailto:andrea.winter@roteskreuz.at
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