Rotarier spenden 210.000 Euro für Pakistan
Barbara Kamler-Wild, Governorin des Rotary Distrikts 1910 und Klaus Schredelseker, Governor des Rotary Distrikts 1920, überreichen Rotkreuz-Generalsekretär Wolfgang Kopetzky einen Spendenscheck in der Höhe von 210.000 Euro. Mit dem Geld werden Notunterkünfte für mehr als 15.000 Menschen finanziert.
Pakistan im August 2010: Die Monsunregen verursachen eine Flutkatastrophe riesigen Ausmaßes. Eine Fläche doppelt so groß wie Österreich steht unter Wasser. Die Berichte aus Pakistan sind erschütternd.
Betroffen von dem Leid starteten die Mitglieder der österreichischen Rotary Clubs eine große Spendenaktion. Am Freitag überreichten Barbara Kamler-Wild, Governorin des Rotary Distrikts 1910 und Klaus Schredelseker, Governor des Rotary Distrikts 1920, einen Spendenscheck in der Höhe von 210.000 Euro an Rotkreuz-Generalsekretär Wolfgang Kopetzky.
„Dass die Mitglieder der Rotary-Clubs hilfsbereit sind, war mir schon immer bewusst“, sagt Wolfgang Kopetzky. „Eine so hohe Summe übertrifft allerdings meine Erwartungen. Ich kann mich nur im Namen der vielen tausend Menschen, denen wir in Pakistan damit helfen können, herzlich bedanken.“
Mit der großzügigen Spende werden 880 Familienzelte, tausende Plastikplanen und zahlreiche Werkzeuge angekauft. Mehr als 15.000 Menschen, darunter viele Kinder, können dadurch in Notunterkünften untergebracht werden, bis die Häuser wieder aufgebaut sind. Diesen Menschen zu helfen, ist den Rotariern ein großes Anliegen. Humanitäre Dienste und der Einsatz für Frieden und Völkerverständigung zählen schließlich zu den wichtigsten Zielen der internationalen Organisation, die weltweit über 1,2 Millionen Mitglieder verfügt.
„Wir sehen es als unsere Aufgabe und sind dazu verpflichtet, in Katastrophenfällen zu helfen“, sagt Barbara Kamler-Wild. „Sowohl das Rote Kreuz als auch die Rotarier verfügen über ein weltweites Netzwerk. Gemeinsam können wir sehr viel bewegen und rasch verlässliche Hilfe leisten.“ Die Erfahrung des Roten Kreuzes bei der Katastrophenhilfe sei für viele Rotarier ausschlaggebend für eine Spende gewesen. „Ich wurde häufig gefragt, ob denn das Geld auch ankommt“, erzählt Klaus Schredelseker. „Darauf habe ich immer geantwortet: Einen besseren Garanten als das Rote Kreuz und den Roten Halbmond, gibt es dafür nicht.“

