Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung für totalen weltweiten Bann von Atomwaffen.
ÖRK-Generalsekretär Kopetzky: „Ein starkes Zeichen der Internationalen Rotkreuz-Bewegung für eine humanitäre Welt“
Wien, Genf (Rotes Kreuz) - Heute wurde von den Vertretern des Delegiertenrats in Genf beschlossen, alle Staaten dieser Welt aufzufordern, Nuklearwaffen nie wieder einzusetzen und eine internationale Ächtung dieser Waffen herbeizuführen. Die nationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften werden die Regierungen bei diesen Bemühungen unterstützen.
„Wir erheben als Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften unsere starke und gemeinsame Stimme im Namen der vergangenen und möglichen zukünftigen Opfer dieser wohl schlimmsten aller Massenvernichtungswaffen“, so Rotkreuz-Generalsekretär Dr. Wolfgang Kopetzky, der den Antrag namens des Österreichischen Roten Kreuzes eingebracht hat. „Kernwaffen und nuklearer Krieg sind die wohl größte Bedrohung für unseren Planeten und alle Lebewesen, die auf ihm leben. Dagegen müssen wir uns entschieden aussprechen. Wir wollen deutlich machen, dass Kernwaffen nie mehr wieder eingesetzt werden dürfen“, so Kopetzky weiter.
Der Beschluss ist unter anderem auf Initiative des Österreichischen Roten Kreuzes entstanden, das diesen Antrag von Anfang an stark unterstützt hat. Kopetzky: „Das ist eine historische Sternstunde, so weit waren wir noch nie in unserem gemeinsamen Anliegen für eine humanitäre Welt. Ein starkes Zeichen der Internationalen Rotkreuz-Bewegung mit hoffentlich weiteren Schritten in die richtige Richtung. Für mich ist das eine der wichtigsten Entscheidungen der Rotkreuz-Bewegung des letzten Jahrzehnts.“

