22.07.2014 10:59

Gaza: Die Eskalation der Gewalt erschwert Humanitäre Hilfe

Gaza: Die Eskalation der Gewalt erschwert Humanitäre Hilfe

Gaza/Genf (Rotes Kreuz) – Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), der Palästinensische Rote Halbmond und der Israelische Magen David Adom (MDA) leisten Humanitäre Hilfe für die vom Konflikt betroffenen Menschen im Gaza-Streifen und in Israel. Die Eskalation der Gewalt erschwert den Zugang zu verletzten und erkrankten Personen und bringt die Mitarbeiter und Freiwilligen der Hilfsorganisationen in Gefahr.

 

Der Palästinensische Rote Halbmond hat bis dato rund 1500 Verletzten Erste Hilfe geleistet und sie in Spitäler gebracht. Darüber hinaus haben die Helfer rund 200 Tote geborgen. Während der Feuerpause vergangenen Sonntag evakuierten das IKRK und der Palästinensischen Rote Halbmond Verwundete im Nordosten Gazas.

 

„Wie bei vielen Konflikten sind Zivilisten die Hauptleidtragenden“, sagt Werner Kerschbaum, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. „Berichte über zivile Opfer und Schäden an zivilen Einrichtungen machen uns sehr betroffen. Die Sicherheit von Zivilisten ist unser größtes Anliegen. Das Rote Kreuz ruft alle Konfliktparteien zum wiederholten Mal auf, das humanitäre Völkerrecht zu beachten und das Leben von Zivilisten zu schonen.“

 

80 Prozent der Todesopfer in Gaza sind Zivilisten. Auch vom Raketenbeschuss von Gaza nach Israel sind Zivilisten stark betroffen. Der MDA berichtet, dass in den vergangenen Tagen mehr als 400 Patienten behandelt wurden, deren Verletzungen oder Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Raketenbeschuss stehen.

 

Fotos von den Hilfsaktivitäten stehen hier zum Download bereit:
http://images.roteskreuz.at/?c=2886&k=9dc7a20ae8

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Rückfragehinweis:
Mag. Thomas Marecek
Österreichisches Rotes Kreuz
Presse- und Medienservice
Tel.: +43 1 589 00-151
Mobil: +43 664 823 48 02
E-Mail: thomas.marecek(at)roteskreuz.at
http://www.roteskreuz.at

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