12.04.2017 09:02

Vorsorgen und versorgen

Die Vienna Insurance Group (VIG) unterstützt den diesjährigen Rotkreuz-Benefizabend.

Vorsorgen und versorgen
Prof. Elisabeth Stadler, Generaldirektorin der Vienna Insurance Group, sind vor allem Kinder ein Anliegen.
©Sebastian Reich

1. Was verbindet Ihre Arbeit mit der vom Roten Kreuz?

VIG-Generaldirektorin Prof. Elisabeth Stadler: Als Versicherung haben wir mit dem Roten Kreuz einen ähnlichen Leitgedanken. Wir beide leisten Unterstützung beim Eintreten unvorhergesehener und existenzgefährdender Risiken. Egal ob es um medizinische, personelle oder materielle Situationen geht. Das Rote Kreuz leistet national wie auch international enorm wichtige Arbeit. Dies ist auf Grund der vielen auch unentgeltlich engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein volkswirtschaftlich bedeutender Faktor.

2. Warum engagiert sich die Vienna Insurance Group besonders für Kinder und benachteiligte Menschen?


Stadler: Es entspricht dem Selbstverständnis der VIG, der sozialen Verantwortung gegenüber den Menschen in ihren 25 Ländern aktiv und mit vielfältigen Maßnahmen und Projekten zu entsprechen. Viele dieser Initiativen werden im Wesentlichen durch unseren Hauptaktionär, den Wiener Städtischen Versicherungsverein, unterstützt bzw. ermöglicht. Kinder benötigen besondere Fürsorge. Wenn es um Benachteiligungen geht, leiden Kinder ganz besonders darunter und deshalb benötigen sie auch die meiste Aufmerksamkeit und Zuwendung in allen Bereichen.

3. Wie definieren Sie gesellschaftliche Verantwortung?

Stadler: Sich freiwillig für Menschen und Organisationen zu engagieren, die Unterstützung benötigen, sehe ich als besondere Bereicherung im Leben. Ich finde, wir haben als Mitglied einer Gesellschaft auch eine soziale Verpflichtung zu erfüllen, gerade dann umso mehr, wenn es einem selbst gut geht. Ebenso sehe ich Unternehmen in einer sozialen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Denn schließlich besteht ein Unternehmen aus Menschen, die Leistungen für die Gesellschaft erbringen".

4. Welche sozialen Herausforderungen sind Ihrer Meinung nach besonders akut?

Stadler: Aus meiner Sicht steigt die Sorge um leistbares Wohnen sowie die Zahl an altersarmutsgefährdeten Menschen in unserem Land, im Besonderen alleinerziehende Mütter. Dem gilt es besonderes Augenmerk zu schenken.

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