10.11.2017 09:33

Rotkreuz-Föderation hat neuen Präsidenten

Der Nachfolger von Föderationspräsident Tadateru Konoe heißt Francesco Rocca.

Rotkreuz-Föderation hat neuen Präsidenten
Der frischgebackene Föderationspräsident Francesco Rocca mit ÖRK-Präsident Gerald Schöpfer.

"Mit Francesco Rocca hat die Rotkreuz-Föderation einen neuen, starken Präsidenten, der die notwendigen Veränderungen voranbringen wird“, freut sich ÖRK-Präsident Gerald Schöpfer über die Wahl des Italieners. Die Qual der Wahl hatten 178 nationale Gesellschaften bei der Generalversammlung der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften in der Türkei. Sie waren dazu aufgerufen, ein neues Präsidium zu wählen und den bisherigen Präsidenten der Föderation, Tadateru Konoe, feierlich zu verabschieden.

Francesco Rocca setzt sich durch


Der italienische Rechtsanwalt Francesco Rocca konnte die Mehrheit der Delegierten überzeugen und sich gegen die Kandidaten aus Schweden, Norwegen und Jordanien durchsetzen. Auf den frisch gewählten Präsidenten und seine Stellvertreter aus China, Venezuela, dem Senegal und der Türkei warten herausfordernde Zeiten, wie ÖRK-Präsident erklärt: "Die Rotkreuz-Bewegung braucht angesichts der komplexen globalen Krisen eine starke Führung. Der neue Präsident wird eine wichtige Rolle spielen und eine Balance zwischen dem ständig wachsenden Bedarf und zunehmend eingeschränkten Budgets finden müssen."


Als Präsident des Italienischen Roten Kreuzes hat Francesco Rocca seine Fähigkeiten bereits unter Beweis gestellt. "Unter seiner Führung hat die Organisation einen Wandel durchlaufen, der sie stark, unabhängig und zukunftsfähig gemacht hat. Nicht zuletzt die Versorgung von tausenden Migranten und die Katastrophenhilfe nach den verheerenden Erdbeben im Land haben das gezeigt", sagt Schöpfer.

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