Einsatz in Griechenland

Unaufgeregt aber mit sehr viel Herz. So treffen wir Michi Kühnel an einem heißen Freitagnachmittag im Generalsekretariat des Österreichischen Roten Kreuzes in Wien. Auf die Beschwerde hin, dass die aktuellen heißen Temperaturen nur schwer zu ertragen sind hat Michi nur ein mildes Lächeln übrig und meint: "glaub mir 45 Grad sind schlimmer." 

 

Seit einer Woche ist er nun wieder in Österreich, nachdem er zwei Wochen lang in den Flüchtlingscamps im Norden Griechenlands zusammen mit anderen Ärzten, Krankenpflegern und auch Hebammen für die medizinische Versorgung verantwortlich war. In den drei Camps die aktuell vom Internationalen Roten Kreuz betreut werden (Nea Kavala, Cherso und Softech) sind aktuell jeweils etwa 1.500 bis 2.500 Bewohner und Bewohnerinnen untergebracht.

 

"Es geht nicht immer nur darum Jemandem mit Antibiotika zu helfen, oder aufwendige Therapien zu starten. Oft geht es hauptsächlich darum den Menschen zuzuhören. "

 

Mehr gibt im Videointerview mit ihm: 

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