Kärnten: mobiles Hospizteam

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Brigitte Pekastnig, Manuela Michenthaler, Eveline Regittnig, Ingeborg Wertl, Marianne Wulz, Eveline Pobaschnig sind bewundernswerte Frauen: die Damen bilden das mobile Hospizteam des Roten Kreuzes Feldkirchen. Ehrenamtlich unterstützen und begleiten sie Menschen mit meist fortschreitenden lebensbedrohlichen Erkrankungen auf ihrem letzten Weg.


Viele Menschen haben am Ende ihres Lebens den Wunsch zu Hause in einer vertrauten Umgebung zu sterben. „Wir bieten ihnen und ihren Angehörigen Gespräche in Bezug auf Krankheit, den daraus resultierende Sorgen oder Ängsten, aber auch Gespräche über bestehende Thematiken wie Bedürfnisse und Hoffnungen an. Oft reicht es auch nur die Hand eines Betroffenen zu halten und einfach „da“ zu sein.“

 

Alle diese Angebote werden vom den Mitgliedern des Teams ehrenamtlich und unter Einhaltung der Schweigepflicht mit viel Kompetenz, Herz und Engagement durchgeführt und tragen so maßgeblich zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen bei.


„Es ist wichtig, dass Menschen und deren Angehörige in der letzten Phase ihres Lebens bei allen auftretenden Thematiken psychosozial gut begleitet werden. Die Hospizarbeit leistet hierbei einen enormen und unverzichtbaren Beitrag, damit diese Menschen bis zuletzt in Würde leben können.“ So die Bezirksleiterin des mobilen Feldkirchner Hospizteams des Roten Kreuzes Frau Mag. Dr. Michenthaler.


Das Hospizteam kann in allen Versorgungskontexten – zu Hause, im Heim oder Krankenhaus tätig sein. Dadurch trägt es bei, oft problematische Übergänge flüssiger zu gestalten und die Kontinuität in der Hospizbetreuung zu sichern. – Ganz im Sinne des Credo des Roten Kreuzes: „ Aus Liebe zum Menschen“

Tirol: "FamilienTreffen" mit Frau Strigl

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Die Tiroler Bildungslandesrätin Beate Palfrader überreicht Elfriede Strigl (re.) den Würdigungspreis für Erwachsenenbildung 2013. Foto: Land Tirol

Elfriede Strigl ist freiwillige Rotkreuz-Mitarbeiterin und Bibliothekarin. Im Projekt „FamilienTreffen“ engagiert sie sich seit 2008 und unterstützt im Rahmen des Integrationsprojektes tibetanische Flüchtlingsfamilien auf dem Weg in die Selbstständigkeit.

 

Zusätzlich organisiert die engagierte Tirolerin wöchentliche Lernhilfe für Flüchtlingsfrauen und erleichtert ihnen damit den Zugang zu Land und Leuten. Die ehrenamtliche Rot-Kreuz Mitarbeiterin durfte am 23.9.2013 eine hohe Landesauszeichnung, den Würdigungspreis für Erwachsenenbildung des Landes Tirol, entgegen nehmen.

 

Ebenso wurde noch das kürzlich im Residenz Verlag erschienene von Andrea Heigl verfasste Buch „Mit einem Koffer voll Hoffnung“ vorgestellt, in dem auf mehreren Seiten die Geschichte der Familie Dondop und ihres Buddy Elfriede Strigl beschrieben und fotografisch dargestellt wird.

Vorarlberg: Schwungvolle Gesundheitsexpertin

Bewegung bis ins Alter

Regelmäßige körperliche und geistige Bewegung bis ins Alter sind wichtige Gesundheits-Bausteine. In Vorarlberg besuchen regelmäßig über 1.000 Frauen und Männer mit Begeisterung den Kurs „Bewegung für Körper und Geist“ beim Roten Kreuz.

 

Edith Ottowitz ist neben ihrer Vollzeit-Arbeit ehrenamtliche Mitarbeiterin und gibt vier Bewegungskurse pro Woche in Rankweil. „Es ist toll, zu sehen, wie Menschen durch die Bewegungskurse wieder aktiver werden und Selbstsicherheit zurückgewinnen. Meine Kursteilnehmer sind zwischen 50 und 90 Jahre alt und jeder ist mit großer Freude dabei und erlebt einen starken sozialen Zusammenhalt in der Gruppe“, erzählt die Gesundheitsexpertin.

 

Dass sie die Bewegungskurse ehrenamtlich durchführt, ist für Frau Ottowitz selbstverständlich. „Der Einsatz für ältere Menschen ist ein Gewinn für alle Generationen“, ist sie überzeugt. „Es macht mich stolz, wenn mir Kursteilnehmer erzählen, dass sie vom Kurs profitieren: Dass die Gartenarbeit wieder leichter geht oder dass Stürze seit dem regelmäßigen Training besser vorgebeugt und abgefangen werden können. Der Umgang mit Altersgebrechen und Schmerzen ändert sich, statt zu leiden, wird den Herausforderungen mit aktiven Übungen begegnet.“

 

Oberösterreich: 15 frisch ausgebildete Babysitterinnen

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Sie machen Oberösterreichs Familienleben sicherer: 15 junge (und jung gebliebene) Frauen im Alter von 14 bis 60 Jahren absolvierten jüngst den BabyFit-Kurs beim Roten Kreuz in Braunau und sind damit zu Profis in Sachen Kinderbetreuung geworden.

 

Babysitten ist eine Aufgabe die besonders viel Spaß macht, es aber manchmal auch in sich haben kann. Das erfuhren die Teilnehmer der aktuellen BabyFit-Ausbildung welche im Bezirk Braunau vom Roten Kreuz angeboten wurde. Unter den 15 Teilnehmerinnen befanden sich nicht nur junge Mädchen, sondern auch zwei Großmütter, die bei dieser Ausbildung ihr Wissen rund um die Kinderbetreuung wieder aufgefrischt haben und absolut „babyfit“ geworden sind.

 

Die Ausbildung umfasste sowohl die Entwicklung von Babys und Kleinkindern, als auch die Themen Ernährung, Schlaf, Pflege, Spielen und auch rechtliche Fragen rund ums Babysitten. Ergänzt wurde die Ausbildung durch viele Fallbeispiele aus dem Babysitter-Alltag bei denen die Teilnehmer erfuhren wie man auch in „Problemsituationen“ im Umgang mit Kindern richtig reagieren kann.

 

Nähere Information und Kontakte zu „babyfitten“ Babysittern erhalten Sie im Bezirksbüro des Roten Kreuzes (Tel. 07722-62264) - Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Burgenland: Notfallsanitäterin und Leitstellendisponentin

20. Burgenländischer Landesbewerb für Sanitätshilfe

In Gerlinde Krenns schlägt das Herz einer großen Freiwilligen. Seit 1998 ist sie als Notfallsanitäterin und Einsatzfahrerin in der Bezirksstelle Oberwart unterwegs.

 

Viele freiwillige Dienste bei diversen Ambulanzdiensten bei Veranstaltungen runden ihre Einstellung zum Thema Sicherheit ab. Hauptberuflich arbeitet Frau Krenn als Leitstellendisponentin in der Landessicherheitszentrale. Auch hier ist ihr die Sicherheit unserer Bevölkerung ein großes Anliegen.

 

Vor kurzem wurde Gerlinde Krenn für den Sicherheitspreis des Landes Burgenland nominiert. Hier können Sie für sie voten!

Salzburg: Von Kindesbeinen an beim Roten Kreuz

Schon im Alter von 6 Jahren fing Julia beim Jugendrotkreuz an. Mit 19 wurde sie Rettungssanitäterin, später auch Lehrsanitäterin. Jetzt macht die technische Angestellte regelmäßig Ambulanz- und Rettungsdienste, betreut Kinder- und Jugendliche und hält Erste-Hilfe-Kurse.

Julia Mühlbacher

Wien: Expertinnen für die Philippinen

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Kurz vor Weihnachten brachen die Julia Diessl und Lidwina Dox in das vom Wirbelsturm Haiyan verwüstete Katastrophengebiet auf den Philippinen auf.

 

Julia Diessl ist Trinkwasserexpertin und hat bereits Erfahrung in Einsätzen im Sudan und Tansania (2010) sowie in Äthiopien (2011) gesammelt, ist stellvertretende Kommandantin der Water & Sanitation Bereitschaft des Wiener Roten Kreuzes und ist auch selbst als Ausbildnerin für nationale Trinkwasseraufbereitungskurse im Einsatz.

 

Lidwina Dox berichtete regelmäßig über ihren Einsatz im Katastrophengebiet als Hygiene-Expertin. So schrieb sie zum Beispiel im Rotkreuz-Blog: "Ich habe am eigenen Leib erlebt, wie schwierig es ist, in einer Stadt, die in Trümmern liegt, die elementaren Hygieneregeln einzuhalten. Schneller, als man denkt schleicht sich eine gefährliche Gleichgültigkeit ein.“

Niederösterreich: Bestnoten für das Lernhaus-Team

Eine Rot Kreuz Mitarbeiterin die mit Kindern lernt
Lernhaus St.Pölten

Franziska Riegler leitet das Lernhaus in der niederösterreichischen Hauptstadt St. Pölten. Seit der Eröffnung des Lernhauses im vergangenen Herbst haben die zehn Kinder, die Franziska und ihr Team drei Mal in der Woche betreuen, schon viel gelernt.

 

Das Angebot wird von Eltern und Kindern sehr gerne angenommen. Hauptzielgruppe sind sowohl Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen als auch mit schulischen Leistungsschwächen. Mit individueller Hilfestellung, etwa beim Erledigen der Hausaufgaben und gezielten Vorbereitungen auf Schularbeiten, werden die Kinder unterstützt.

Steiermark: Organisationstalente für ihre Mitmenschen

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Striccher-Rutz (oben) und Uller (vorne).
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Gertrude Striccher-Rutz und Sibylle Uller sind gut im Organisieren. Striccher-Rutz vereint Beruf, Familie und Haushalt mit einem vielfältigen Rotkreuz-Engagement. Und Sibylle Uller managt eine der größten Ausgabestellen der Team Österreich Tafel.

 

Gertrude Strichher-Rutz ist im steirischen Voitsberg Bezirksreferentin für die freiwilligen sozialen Dienste. Als solche organisiert sie zum Beispiel in der Rotkreuz-Bezirksstelle regelmäßig Vortragsabende rund um das Thema Gesundheit. Etwa 300 Besucher hörten im Vorjahr Experten aus Bereichen wie Ernährung, Psychologie oder Geriatrie.


Als Rettungssanitäterin und Einsatzfahrerin ist sie jeden zweiten Samstag im Rettungsdienst anzutreffen. Sie hat die Offiziersausbildung abgeschlossen und ist Mitarbeiterin der Krisenintervention.

 

Wie sie das neben Familie, Brotjob und Haushalt alles schafft? „Mit gutem Zeitmanagement“, lacht die sympathische Steirerin. „Mein Sohn ist 24, studiert Medizin und ist auch Freiwilliger und mein Mann ist hauptamtlich beim Roten Kreuz – als Rotkreuz-Familie haben wir kein Problem, die Freizeit auch beim Roten Kreuz zu verbringen.“

 

Besonders gefällt Gertrude Striccher-Rutz an ihrem vielseitigen Engagement, dass sie zwischen den Bereichen Querverbindungen schaffen kann. „Das ist ein großes Plus“, sagt sie.

 

Team Österreich Tafel

 

Sybille Uller leitet seit heuer die Team Österreich Tafel in Graz. Die Tafel ist eine Lebensmittelausgabe für sozial Schwache und Menschen in Not. Die Team Österreich Tafel in Graz gehört zu den größten Ausgabestellen österreichweit. Sybille ist mit ihrem Team nicht nur dafür verantwortlich, die circa 350 Kundinnen und Kunden, die jeden Samstag Unterstützung bei der Tafel in Graz suchen, zu versorgen. Außerdem ist sie erste Ansprechperson für die mehr als 100 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Projekt bereits in Graz unterstützen. Und sie koordiniert die Warenspenden, die von mehr als 90 Geschäften in Graz geliefert werden.


Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung zu den Gesundheitstreffs

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