09.11.2009

Vorbeugung: Günstiger, effizienter, nachhaltiger

Jeder Euro, der in Katastrophenvorsorge fließt, spart vier Euro für Katastrophenhilfe.


 

„Extreme  Wetterereignisse kann man nicht verhindern – dass sie in Katastrophen enden, hingegen schon,“ sagt Max Santner, Leiter der Internationalen Hilfe im

Österreichischen Roten Kreuz. Deshalb pocht die Rotkreuz-Bewegung auf Investitionen in Katastrophenvorsorge und fordert ihre Integration in das Kopenhagen-Abkommen.

 

Jeder Euro, der in Vorsorgemaßnahmen fließt, spart vier Euro für Katastrophenhilfe.  

 

Gezielte Katastrophenvorsorge, die Risiken für Menschen senkt, Schäden vermeidet und Menschenleben retten kann, ist bis zu zehn Mal effektiver und wirkungsvoller als Nothilfemaßnahmen nach einer Katastrophe. Vorbeugen ist effektiver, günstiger und nachhaltiger als Aktuhilfe.

 

Unter Berücksichtigung von internationalen und nationalen Strategien zur Armutsminderung sorgt die Kapazitätsstärkung in Entwicklungsländern vor Ort darüber hinaus dafür, dass jahrelange Anstrengungen in der EZA nicht durch das unvorbereitete Eintreten einer Katastrophe wieder zunichte gemacht werden. Ohne die Senkung der Katastrophenanfälligkeit ist Armutsminderung

und die Erreichung der UN-Millenniumsentwicklungsziele unmöglich.

 

Deshalb fordert das Österreichische Rote Kreuz  als eine Organisation in  der Allianz für Klimagerechtigkeit (LINK) die Aufnahme der Katastrophenvorsorge in die Vereinbarungen von Kopenhagen.

 

Die Forderung der Rotkreuz-Bewegung für Kopenhagen lautet daher: Katastrophenvorsorge, Risikoreduzierung und maßgeschneiderte Katastrophenhilfe sollen als Schlüsselelemente der Anpassungsstrategien in den finalen Text des Kopenhagen-Abkommens integriert werden.

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