Armut gefährdet die Gesundheit!

Kann ich mir gesunde Ernährung leisten? Kann ich eine Wohnung finanzieren, die keine Nachteile für meine Gesundheit hat? Kann ich mir im Krankheitsfall Therapien leisten, die meine Genesung fördern, auch wenn sie nicht (komplett) von der Krankenversicherung abgedeckt werden? Nur einige Fragen, die von Armut betroffene Menschen meist mit „Nein“ beantworten müssen.
Eine der Grundlagen für den Gesundheitszustand eines Menschen sind seine materiellen Mittel, da sie den Lebensstil stark mitbestimmen: Der Zusammenhang zwischen erhöhtem Krankheitsrisiko und Armut ist längst erwiesen – Bestrebungen, dieses Risiko für arme und armutsgefährdete Personen zu senken gibt es kaum. Potentieller Stigmatisierung und Diskriminierung wird jedoch genügend Raum geboten – so erhalten Sozialhilfeempfänger beispielsweise keine E-Card. Die ungleiche Behandlung von Armut betroffener Menschen spielt in der sozialpolitischen Diskussion nach wie vor nur eine äußerst geringe Rolle. Dazu kommt, dass es viele Menschen gibt, die aufgrund ihrer finanziellen Armut überhaupt nicht krankenversichert sind.

In Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Roten Kreuz bietet Amber Med seit 2006 medizinische Hilfe – auch ohne Krankenschein – an:

Factbook Armut Teil 4

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