Für die meisten von uns ist der Gang zum Arzt eine Selbstverständlichkeit, gleich beim Empfang wird nach der E-Card gefragt und man erhält einfach medizinische Hilfe. Doch gibt es in Österreich viele Menschen, die keine Krankenversicherung haben. Entweder haben Sie keine Aufenthaltsberechtigung oder sie sind durch das Sozialnetz gefallen. Das Projekt AMBER-MED – ein Gemeinschaftsprojekt von Rotem Kreuz und Diakonie - mit seinen Räumlichkeiten im Katastrophenhilfezentrum in Inzersdorf ist genau für diese Menschen da. Hier wird beim Eintreffen der Hilfesuchenden nicht nach der E-Card oder dem Namen, sondern als erstes nach der Sprache gefragt. Dolmetscher stehen zur Verfügung, um zu übersetzen. Denn Sprache schafft Vertrauen. 25 freiwillige Ärzte, Therapeuten und Dolmetscher, sowie drei hauptberufliche Mitarbeiter und ein Zivildiener sind für die Menschen da. Die Patienten kommen aus den unterschiedlichsten Ländern und wollen meist nicht erkannt werden, denn die Angst vor der Abschiebung ist bei den meisten groß. Immer öfter kommen Hilfesuchende aus China. Seit Einführung der „Ein-Kind-Politik“ werden in China viele Kinder geheim auf die Welt gebracht und sobald sie groß genug sind nach Europa geschleust um Geld zum Erhalt der Familie zu verdienen. Sie haben in ihrem ganzen Leben ein Schattendasein geführt, da ist neben der körperlichen auch die psychische Belastung groß, denn seit ihrer Geburt sind sie praktisch „Inexistent“. Jährlich kommen rund 1000 Menschen zu AMBER-MED, Werbung hat das Projekt für seine Dienste übrigens noch nie machen müssen, dass es schnelle und unbürokratische Hilfe gibt, auch wenn man nicht Krankenversichert ist hat sich herum gesprochen. Doch der Andrang ist mittlerweile so hoch, dass ein zweiter Behandlungsraum und mehr freiwilliges Personal notwendig sind. Vor Allem Ärzte werden benötigt. Wer helfen will ist willkommen, denn AMBER-MED ist offen für alles, so das Motto
Download mp3 (Rechter Mouseklick/ Speichern unter)

Text des Podcasts

 

Für die meisten von uns ist der Gang zum Arzt eine Selbstverständlichkeit, gleich beim Empfang wird nach der E-Card gefragt und man erhält einfach medizinische Hilfe. Doch gibt es in Österreich viele Menschen, die keine Krankenversicherung haben. Entweder haben Sie keine Aufenthaltsberechtigung oder sie sind durch das Sozialnetz gefallen.

Das Projekt AMBER-MED – ein Gemeinschaftsprojekt von Rotem Kreuz und Diakonie - mit seinen Räumlichkeiten im Katastrophenhilfezentrum in Inzersdorf ist genau für diese Menschen da. Hier wird beim Eintreffen der Hilfesuchenden nicht nach der E-Card oder dem Namen, sondern als erstes nach der Sprache gefragt. Dolmetscher stehen zur Verfügung, um zu übersetzen. Denn Sprache schafft Vertrauen. 25 freiwillige Ärzte, Therapeuten und Dolmetscher, sowie drei hauptberufliche Mitarbeiter und ein Zivildiener sind für die Menschen da.

Die Patienten kommen aus den unterschiedlichsten Ländern und wollen meist nicht erkannt werden, denn die Angst vor der Abschiebung ist bei den meisten groß. Immer öfter kommen Hilfesuchende aus China. Seit Einführung der „Ein-Kind-Politik“  werden in China viele Kinder geheim auf die Welt gebracht und sobald sie groß genug sind nach Europa geschleust um Geld zum Erhalt der Familie zu verdienen. Sie haben in ihrem ganzen Leben ein Schattendasein geführt, da ist neben der körperlichen auch die psychische Belastung groß, denn seit ihrer Geburt sind sie praktisch „Inexistent“.

Jährlich kommen rund 1000 Menschen zu AMBER-MED, Werbung hat das Projekt für seine Dienste übrigens noch nie machen müssen, dass es schnelle und unbürokratische Hilfe gibt, auch wenn man nicht Krankenversichert ist hat sich herum gesprochen. Doch der Andrang ist mittlerweile so hoch, dass ein zweiter Behandlungsraum und mehr freiwilliges Personal notwendig sind. Vor Allem Ärzte werden benötigt. Wer helfen will ist willkommen, denn AMBER-MED ist offen für alles, so das Motto

socialshareprivacy info icon