Am 26. Dezember 2004 löst ein Seebeben im Indischen Ozean den bisher schlimmsten Tsunami der Geschichte aus. Mehr als 231.000 Menschen verlieren ihr Leben. Mehrere asiatische Länder sind betroffen. Die Flutwelle dringt mehrere tausend Kilometer bis nach Ost- und Südostafrika vor. Das Österreichische Rote Kreuz entsendet nur Stunden nach der Flutwelle ein Team nach Sri Lanka. Es hat die Aufgabe die Lage vor Ort zu evaluieren, weitere Hilfsmaßnahmen einzuleiten und Österreicher vor Ort psychosozial zu betreuen. Günter Stummer war damals der Einsatzleiter des Teams in Colombo. OT Stummer 2 Stummer hat dabei auch Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung. OT Stummer 3 Max Santner ist Bereichsleiter der Abteilung internationale Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit im Österreichischen Roten Kreuz. Er erinnert sich an die Tage vor 5 Jahren zurück: OT Santner 1 So schwierig die Umstände bei der Soforthilfe sind, so herausfordernd blieben sie auch bei der weiteren Arbeit vor Ort. Andrea Winter ist heute Pressesprecherin des Österreichischen Roten Kreuzes und war ab Februar 2005 für eineinhalb Jahre in Sri Lanka: OT Winter 1 Andrea Winter fungiert als Informationsdelegierte vor Ort OT Winter 3 Das Österreichische Rote Kreuz hat seine Wiederaufbau-Programme auf den Norden und Osten Sri Lankas konzentriert - eine Region, die doppelt betroffen ist: 20 Jahre Bürgerkrieg haben ihre Spuren hinterlassen, die Welle war eine weitere Verschärfung einer ohnehin prekären Situation. Die Arbeit des Roten Kreuzes vor Ort wird dadurch erheblich erschwert. Winter: OT Winter 4 Max Santner war zwei Jahre Projektkoordinator für den Wiederaufbau von Häusern in Sri Lanka. OT Santner 3 Durch den Tsunami werden alleine in Sri Lanka mehr als eine halbe Million Menschen Obdachlos. Das Österreichische Rote Kreuz startet gemeinsam mit Nachbar in Not, dem Österreichischen Jugendrotkreuz und dem Kurier Wiederaufbauprojekte für insgesamt 1.900 Häuser. Zwei Schulen und drei Gesundheitsstationen werden renoviert, ausgebaut und neu ausgestattet. 2008 sind um 1,8 Millionen Euro etwa 600 weitere Häuser dazugekommen. Heute, 5 Jahre nach dem Tsunami hat sich viel getan. Andrea Winter OT Winter 6 Der Einsatz hat auch bei den Helfern seine Spuren hinterlassen. Günter Stummer, Einsatzleiter in der Akutphase OT Stummer 4 Der Tsunami hat auch die Strukturen der internationalen Hilfe auf eine harte Probe gestellt. Max Santner über seine Erfahrungen im Umgang mit der Hilfe beim Tsunami-Einsatz OT Santner 5 Die Österreichische Hilfe in den vom Tsunami betroffenen Gebieten geht weiter. Das mit großem Erfolg in Batticaloa in verschiedenen Krankenhäusern installierte Gesundheitsinformationssystem soll auf weitere Gebiete ausgeweitet werden.
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Am 26. Dezember 2004 löst ein Seebeben im Indischen Ozean den bisher schlimmsten Tsunami der Geschichte aus. Mehr als 231.000 Menschen verlieren ihr Leben. Mehrere asiatische Länder sind betroffen. Die Flutwelle dringt mehrere tausend Kilometer bis nach Ost- und Südostafrika vor.

Das Österreichische Rote Kreuz entsendet nur Stunden nach der Flutwelle ein Team nach Sri Lanka. Es hat die Aufgabe die Lage vor Ort zu evaluieren, weitere Hilfsmaßnahmen einzuleiten und Österreicher vor Ort psychosozial zu betreuen.

Günter Stummer war damals der Einsatzleiter des Teams in Colombo.

OT Stummer 2

Stummer hat dabei auch Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung.

OT Stummer 3

Max Santner ist Bereichsleiter der Abteilung internationale Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit im Österreichischen Roten Kreuz.
Er erinnert sich an die Tage vor 5 Jahren zurück:

OT Santner 1

So schwierig die Umstände bei der Soforthilfe sind, so herausfordernd blieben sie auch bei der weiteren Arbeit vor Ort. Andrea Winter ist heute Pressesprecherin des Österreichischen Roten Kreuzes und war ab Februar 2005 für eineinhalb Jahre in Sri Lanka:

OT Winter 1

Andrea Winter fungiert als Informationsdelegierte vor Ort

OT Winter 3

Das Österreichische Rote Kreuz hat seine Wiederaufbau-Programme auf den Norden und Osten Sri Lankas konzentriert - eine Region, die doppelt betroffen ist: 20 Jahre Bürgerkrieg haben ihre Spuren hinterlassen, die Welle war eine weitere Verschärfung einer ohnehin prekären Situation. Die Arbeit des Roten Kreuzes vor Ort wird dadurch erheblich erschwert. Winter:

OT Winter 4

Max Santner war zwei Jahre Projektkoordinator für den Wiederaufbau von Häusern in Sri Lanka.

OT Santner 3

Durch den Tsunami werden alleine in Sri Lanka mehr als eine halbe Million Menschen Obdachlos. Das Österreichische Rote Kreuz startet gemeinsam mit Nachbar in Not, dem Österreichischen Jugendrotkreuz und dem Kurier Wiederaufbauprojekte für insgesamt 1.900 Häuser. Zwei Schulen und drei Gesundheitsstationen werden renoviert, ausgebaut und neu ausgestattet. 2008 sind um 1,8 Millionen Euro etwa 600 weitere Häuser dazugekommen.

Heute, 5 Jahre nach dem Tsunami hat sich viel getan. Andrea Winter

OT Winter 6

Der Einsatz hat auch bei den Helfern seine Spuren hinterlassen. Günter Stummer, Einsatzleiter in der Akutphase

OT Stummer 4

Der Tsunami hat auch die Strukturen der internationalen Hilfe auf eine harte Probe gestellt. Max Santner über seine Erfahrungen im Umgang mit der Hilfe beim Tsunami-Einsatz

OT Santner 5

Die Österreichische Hilfe in den vom Tsunami betroffenen Gebieten geht weiter. Das mit großem Erfolg in Batticaloa in verschiedenen Krankenhäusern installierte Gesundheitsinformationssystem soll auf weitere Gebiete ausgeweitet werden.

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