Am 12. Jänner 2010 erschütterte ein schweres Erdbeben mit Haiti ein ohnehin schon armes Land. 220.000 Menschen verloren ihr Leben, mehr als 2 Millionen wurden obdachlos. Auch heute – ein Jahr nach dem Beben – leben viele Familien noch in Camps oder bei Gastfamilien. Schnell war klar, dass es sich um eine humanitäre Katastrophe handelt. Am 14. Jänner – 2 Tage nach dem verheerenden Erdbeben, beginnt der größte internationale Einsatz den das Rote Kreuz je in einem einzelnen Land geleistet hat. Mehr als 1.600 Rotkreuz-Delegierte aus aller Welt leisten vor Ort Hilfe, 49 davon aus Österreich. In Österreich wird die Spendenaktion Nachbar in Not gestartet. Unter anderem mit den Spendengeldern daraus konzentriert sich das Österreichische Rote Kreuz auf den Wiederaufbau in fünf Dörfern entlang der Küste rund um Leogane. Dabei wird der Einsatz durch die äußeren Umstände in Haiti erschwert. Schon vor der Katastrophe weist Haiti eine der höchsten Raten an Unterernährung, Mütter- und Kindersterblichkeit sowie an HIV/AIDS-Infektionen auf. Zwei Drittel der Gesamtbevölkerung Haitis lebt von weniger als 2 US-Dollar pro Tag. In der Projektregion des Österreichischen Roten Kreuzes werden Wasser- und Sanitäreinheiten errichtet, wobei die Dorfbewohner mit einbezogen werden. Dadurch fühlen sie sich in gewisser Weise für Ihre Infrastruktur mit verantwortlich. In Hygienetrainings lernen die Menschen die Bedeutung von sauberem Wasser für ihr Gesundheitssystem kennen und wie wichtig es ist, die persönliche Hygiene einzuhalten. Amani Janbaptiste ist eine der Bewohnerinnen die vom Hilfsprogramm des Roten Kreuzes profitieren: OT Dank dem Roten Kreuz haben sie jetzt wieder Häuser, jede Familie eines, erzählt sie stolz und kramt dabei etwas umständlich einen Haustorschlüssel aus einem Plastiksackerl. Die 75jährige Voodoo-Dame und älteste Bewohnerin ihres Dorfes hat so eine Katastrophe noch nie erlebt. Neben rund 1.000 Unterkünften für durch das Erdbeben obdachlos gewordene Dorfbewohner und den erwähnten sanitären Einrichtungen wurde auch eine Schule für 410 Schulkinder errichtet. Die „Frère Olizard“-Schule wurde rechtzeitig zu Schulbeginn eröffnet. In den 8 Klassenzimmern und den angeschlossenen Bürogebäuden herrscht reger Betrieb . OT Die Projekte des Österreichischen Roten Kreuzes sind bis ins Jahr 2013 geplant.
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Am 12. Jänner 2010 erschütterte ein schweres Erdbeben mit Haiti ein ohnehin schon  armes Land. 220.000 Menschen verloren ihr Leben, mehr als 2 Millionen wurden obdachlos. Auch heute – ein Jahr nach dem Beben – leben viele Familien noch in Camps oder bei Gastfamilien.

Schnell war klar, dass es sich um eine humanitäre Katastrophe handelt. Am 14. Jänner – 2 Tage nach dem verheerenden Erdbeben, beginnt der größte internationale Einsatz den das Rote Kreuz je in einem einzelnen Land geleistet hat. Mehr als 1.600 Rotkreuz-Delegierte aus aller Welt leisten vor Ort Hilfe, 49 davon aus Österreich.

In Österreich wird die Spendenaktion Nachbar in Not gestartet. Unter anderem mit den Spendengeldern daraus konzentriert sich das Österreichische Rote Kreuz auf den Wiederaufbau in fünf Dörfern entlang der Küste rund um Leogane. Dabei wird der Einsatz durch die äußeren Umstände in Haiti erschwert. Schon vor der Katastrophe weist Haiti eine der höchsten Raten an Unterernährung, Mütter- und Kindersterblichkeit sowie an HIV/AIDS-Infektionen auf.

Zwei Drittel der Gesamtbevölkerung Haitis lebt von weniger als 2 US-Dollar pro Tag. In der Projektregion des Österreichischen Roten Kreuzes werden Wasser- und Sanitäreinheiten errichtet, wobei die Dorfbewohner mit einbezogen werden. Dadurch fühlen sie sich in gewisser Weise für Ihre Infrastruktur mit verantwortlich. In Hygienetrainings lernen die Menschen die Bedeutung von sauberem Wasser für ihr Gesundheitssystem kennen und wie wichtig es ist, die persönliche Hygiene einzuhalten.

Amani Janbaptiste ist eine der Bewohnerinnen die vom Hilfsprogramm des Roten Kreuzes profitieren:

OT

Dank dem Roten Kreuz haben sie jetzt wieder Häuser, jede Familie eines, erzählt sie stolz und kramt  dabei etwas umständlich einen Haustorschlüssel aus einem Plastiksackerl. Die 75jährige Voodoo-Dame und älteste Bewohnerin ihres Dorfes hat so eine Katastrophe noch nie erlebt.

Neben rund 1.000 Unterkünften für durch das Erdbeben obdachlos gewordene Dorfbewohner und den erwähnten sanitären Einrichtungen wurde auch eine Schule für 410 Schulkinder errichtet. Die „Frère Olizard“-Schule wurde rechtzeitig zu Schulbeginn eröffnet. In den 8 Klassenzimmern und den angeschlossenen Bürogebäuden herrscht reger Betrieb .

OT

Die Projekte des Österreichischen Roten Kreuzes sind bis ins Jahr 2013 geplant.

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