Podcast: Der Herbst bringt für die Menschen in Asien viele Katastrophen mit sich. Nach dem Taifun Ketsana, der auf den Phillipinen und in Vietnam zu schweren Überschwemmungen geführt hat, sind die Evakuierungszentren überfüllt, ca. 650.000 Personen stehen zur Zeit ohne Unterkunft da. In Samoa kam es zu einem Tsunami, der vor allem auf American Samoa und Tonga schwere Schäden angerichtet hat. Zahlreiche Dörfer und Urlaubsresorts wurden zerstört, die Zahl der Todesopfer beträgt zur Zeit 223, 16 Personen werden derzeit noch vermisst. Die bislang schwerste Katastrophe dieser Serie ereignete sich am 30. September auf Sumatra und Indonesien. Das schwere Erdbeben mit dem Epizentrum nahe der Stadt Padang erreichte 7,6 auf der nach oben offenen Richterskala. Mehr als 1.100 Personen konnten nur noch tot geborgen werden. Hunderte gelten noch als vermisst. Der erfahrene Katastrophenhelfer Valentin Seidler ist bereits in der Katastrophenregion, um die Kollegen des Indonesischen Roten Kreuzes zu unterstützen und den Hilfsbedarf zu erheben. OT 0:12 – 0:54 Hunderttausende Obdachlose werden mit Hilfsgütern versorgt und in temporären Camps untergebracht. Das Rote Kreuz versucht Hilfsgüter und Hilfspersonal mit Flugzeugen und Hubschraubern zu den Menschen zu bringen. Bisher wurden 2,5 Tonnen Medikamente sowie Lebensmittel, Planen, Kleidung und Decken in Padang an die Opfer verteilt. Das Indonesische Rote Kreuz hat medizinische Teams, bestehend aus Orthopäden, praktischen Ärzten, Krankenschwestern sowie Psychologen und Trinkwasser-Spezialisten in die Region entsandt. Rund 220 freiwillige Rotkreuz-Mitarbeiter helfen bei der Vermisstensuche, Evakuierungen, medizinischer Versorgung und erheben die dringendsten Bedürfnisse. OT 1:40 – 2:40 Nach der Akuthilfe und der psychologischen Betreuung der Überlebenden wird vor allem an den Wiederaufbau gedacht. Seidler: OT 3:01 Das Österreichische Rote Kreuz bittet dringend um Spenden für die von den Naturkatastrophen betroffenen Menschen in Asien.
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Der Herbst bringt für die Menschen in Asien viele Katastrophen mit sich. Nach dem Taifun Ketsana, der auf den Phillipinen und in Vietnam zu schweren Überschwemmungen geführt hat, sind die Evakuierungszentren überfüllt, ca. 650.000 Personen stehen zur Zeit ohne Unterkunft da.

 In Samoa kam es zu einem Tsunami, der vor allem auf American Samoa und Tonga schwere Schäden angerichtet hat. Zahlreiche Dörfer und Urlaubsresorts wurden zerstört, die Zahl der Todesopfer beträgt zur Zeit 223, 16 Personen werden derzeit noch vermisst.

Die bislang schwerste Katastrophe dieser Serie ereignete sich am 30. September auf Sumatra und Indonesien. Das schwere Erdbeben mit dem Epizentrum nahe der Stadt Padang erreichte 7,6 auf der nach oben offenen Richterskala. Mehr als 1.100 Personen konnten nur noch tot geborgen werden. Hunderte gelten noch als vermisst.

Der erfahrene Katastrophenhelfer Valentin Seidler ist bereits in der Katastrophenregion, um die Kollegen des Indonesischen Roten Kreuzes zu unterstützen und den Hilfsbedarf zu erheben.

OT 0:12 – 0:54

Hunderttausende Obdachlose werden mit Hilfsgütern versorgt und in temporären Camps untergebracht. Das Rote Kreuz versucht Hilfsgüter und Hilfspersonal mit Flugzeugen und Hubschraubern zu den Menschen zu bringen.

Bisher wurden 2,5 Tonnen Medikamente sowie Lebensmittel, Planen, Kleidung und Decken in Padang an die Opfer verteilt. Das Indonesische Rote Kreuz hat medizinische Teams, bestehend aus Orthopäden, praktischen Ärzten, Krankenschwestern sowie Psychologen und Trinkwasser-Spezialisten in die Region entsandt. Rund 220 freiwillige Rotkreuz-Mitarbeiter helfen bei der Vermisstensuche, Evakuierungen, medizinischer Versorgung und erheben die dringendsten Bedürfnisse.

OT 1:40 – 2:40

Nach der Akuthilfe und der psychologischen Betreuung der Überlebenden wird vor allem an den Wiederaufbau gedacht. Seidler:

OT 3:01

Das Österreichische Rote Kreuz bittet dringend um Spenden für die von den Naturkatastrophen betroffenen Menschen in Asien.

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