Vor einem Jahr wurde der erste Integrationsbericht des Innenministeriums präsentiert. Um diesen ist es aber danach sehr still geworden. Das Österreichische Rote Kreuz versucht die öffentliche Debatte zu diesem wichtigen Thema am Leben zu erhalten und weist immer wieder auf Forderungen, Versäumnisse und Ziele hin.
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Vor einem Jahr wurde der erste Integrationsbericht des Innenministeriums präsentiert. Um diesen ist es aber danach sehr still geworden. Das Österreichische Rote Kreuz versucht die öffentliche Debatte zu diesem wichtigen Thema am Leben zu erhalten und weist immer wieder auf Forderungen, Versäumnisse und Ziele hin.  Fredy Mayer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuz, über das Anliegen:


OT1 Mayer

 

Die größten Hindernisse auf dem Weg zu einer besseren Integration sieht Mayer in einer jahrelangen einseitigen Informationspolitik der Bevölkerung.

 

OT2 Mayer

 

Heinz Fassmann, Migrationsexperte und Herausgeber des "Österreichischen Migrations- und Integrationsberichts, unterstreicht die hervorstechendsten Punkte.

 

OT 3 Fassmann


Zusätzlich profitiere die Gesellschaft davon, wenn kulturelle Konflikte nicht mehr oder nur vermindert auftreten. Auf dem Weg zur gelungenen Integration ortet Fassmann Schwierigkeiten in der Schulpolitik und in der Wohnungspolitik.

 

OT 4 Fassmann

 

Auf dem Gebiet der Integration ist auch die Polizei bestrebt, eine Vorreiterrolle einzunehmen. Mit der Arbeitsgruppe „Wien braucht dich“ versucht die Polizei, auch Menschen mit Migrationshintergrund zu beschäftigen. Yüksel Grohs, Polizistin mit Migrationshintergrund, glaubt an die positive Signalwirkung solcher Initiativen.

 

OT 5 Grohs

 

Das Österreichische Rote Kreuz bleibt beim Thema Integration hartnäckig. Mayer:

 

OT 5 Mayer

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