Am 26. Dezember 2004 löst ein Seebeben im Indischen Ozean den bisher schlimmsten Tsunami der Geschichte aus. Mehr als 231.000 Menschen verlieren ihr Leben. Mehrere asiatische Länder sind betroffen. Die Flutwelle dringt mehrere tausend Kilometer bis nach Ost- und Südostafrika vor.

Das Österreichische Rote Kreuz entsendet nur Stunden nach der Flutwelle ein Team nach Sri Lanka. Es hat die Aufgabe die Lage vor Ort zu evaluieren, weitere Hilfsmaßnahmen einzuleiten und Österreicher vor Ort psychosozial zu betreuen.

 

Hier stellen wir Ihnen Audiodateien von Interviews mit Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern zur Verfügung. Hier können Sie alle Clips (jeweils mp3-Dateien) als ZIP-Datei herunterladen. Ein fertiger Rotkreuz-Podcast anlässlich des fünften Jahrestags der Tsunamikatastrophe ist ebenfalls verfügbar.

Max Santner

Max Santner

 

Max Santner ist Bereichsleiter der internationalen Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit im Österreichischen Roten Kreuz und war selbst zwei Jahre in Sri Lanka, wo er als Projektkoordinator für den Wiederaufbau von Häusern für die operative Umsetzung der österreichischen Hilfe vor Ort tätig war.

 

Frage 1:

Was ist Ihnen aus Ihrer Arbeit in Sri Lanka am Eindrücklichsten in Erinnerung geblieben?

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Frage 2:

Wie war das Österreichische Rote Kreuz im Einsatz, was waren die Erfahrungen vor Ort?

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Frage 3:

Was waren die Schwerpunkte des Roten Kreuzes vor Ort in Sri Lanka?

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Frage 4: Wie hat sich die Situation für die Betroffenen verändert?

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Frage 5:  Hat sich in der internationalen Hilfe, im Umgang der Organisationen miteinander durch den Tsunami etwas verändert?

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Frage 6:  Schaden Katastrophen mit großer Medienaufmerksamkeit den langfristigen „stillen“ Projekten der Entwicklungszusammenarbeit?

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Andrea Winter

Mag. Andrea Winter

 

 

Andrea Winter ist Pressesprecherin des Österreichischen Roten Kreuzes und war davor eineinhalb Jahre als Rotkreuz-Delegierte in Sri Lanka, um das Projekt zu begleiten. Sie startete ihre Arbeit auf der asiatischen Insel rund zwei Monate nach der katastrophelen Flutwelle.

 

Frage 1: Was war ihr Job in Sri Lanka, wie war die Situation zum Zeitpunkt Ihrer Ankunft in der Katastrophenregion?

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Frage 2: Was waren Ihre Eindrücke von den Betroffenen vor Ort, wie ging es den Einwohnern der Küstenregionen in den Monaten nach der Flutwelle?

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Frage 3: Wie lange waren Sie in Sri Lanka, was war Ihre Aufgabe auf der Insel?

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Frage 4: Wie sah die Situation für die Projekte des Roten Kreuzes aus?

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Frage 5:  Was waren die Aufgaben der österreichischen Rotkreuz-Mitarbeiter in Sri Lanka?

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Frage 6: Wie geht es den Menschen in Sri Lanka jetzt? Hat sich die Situation für die Betroffenen verändert?

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Günter Stummer

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Günter Stummer war als Einsatzleiter im ersten Österreichischen Hilfsteam nach Sri Lanka. Insgesamt sind 6 MitarbeiterInnen des Österreichischen Roten Kreuzes in das Katastrophengebiet abgeflogen. Unter der Einsatzleitung von Günter Stummer aus Wien haben Gerhard Huber, Ing. Toni Holzer und Vinzenz Mihelak aus Salzburg, Werner Liebetegger aus der Steiermark und Petra Schmidt aus Niederösterreich am späten Nachmittag des 27. Dezembers Wien in Richtung Sri Lanka verlassen.

Die Aufgabe dieses Rotkreuz-Teams war es, die Lage vor Ort zu evaluieren und weitere Österreichische Hilfsmassnahmen einzuleiten und Österreicher vor Ort psychosozial zu betreuen.

Frage 1: Was ist heute, fünf Jahre nach Ihrem Einsatz, der Eindruck, der vom Einsatz in Columbo geblieben ist?
Frage 2: Was waren die Aufgaben des Roten Kreuzes in diesem ersten Akuteinsatz wenige Tage nach der Katastrophe?

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Frage 3: Hatten Sie auch Kontakt mit den Betroffenen Einheimischen in Sri Lanka?

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Frage 4:  Wie ging es nach der Akutphase mit dem Einsatz weiter, was bedeutet diese Art des Einsatzes für das Rote Kreuz?
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