Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hat seine Hilfe in Nordafrika massiv aufgestockt. Am Wochenende sind insgesamt 16 Tonnen an Hilfsgütern nach Libyen und Tunesien gebracht worden. Dabei handelt es sich in erster Linie um Medikamente und medizinische Geräte. Seit Sonntag sind drei Ärzte und zwei Krankenschwestern des IKRK in der libyschen Stadt Bengasi, um das Personal des Libyschen Roten Halbmonds und der örtlichen Spitäler zu verstärken. Zahlreiche Ärzte und Krankenschwestern, die in Libyen gearbeitet haben, stammen ursprünglich aus dem Ausland – als die Gewalt zunahm, haben viele von ihnen das Land verlassen. Deshalb schickt das IKRK jetzt medizinisches Personal. Indessen verschärft sich auch die Situation an der libysch-tunesischen Grenze. Zehntausende Flüchtlinge werden dort bereits vom Tunesischen Roten Halbmond mit Nahrung und Unterkünften versorgt, sowie medizinisch und psychosozial betreut. Eine weitere Komponente der Hilfe ist die Familienzusammenführung. Mehr als 200 Personen, die bei ihrer Flucht den Kontakt zu ihren Angehörigen verloren hatten, konnten von Rotkreuz- und Rothalbmond-Helfern ausfindig gemacht werden. Das Österreichische Rote Kreuz hat die internationalen Hilfsmaßnahmen bis dato mit 30.000 Euro unterstützt. Weiters wurde die Entsendung von zusätzlichen Hilfsgütern und Personal angeboten. Eine Entscheidung über den Bedarf wird in den nächsten Tagen erwartet. Das Österreichische Rote Kreuz bittet um finanzielle Unterstützung.
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Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hat seine Hilfe in Nordafrika massiv aufgestockt. Am Wochenende sind insgesamt 16 Tonnen an Hilfsgütern nach Libyen und Tunesien gebracht worden. Dabei handelt es sich in erster Linie um Medikamente und medizinische Geräte.

 Seit Sonntag sind drei Ärzte und zwei Krankenschwestern des IKRK in der libyschen Stadt Bengasi, um das Personal des Libyschen Roten Halbmonds und der örtlichen Spitäler zu verstärken. Zahlreiche Ärzte und Krankenschwestern, die in Libyen gearbeitet haben, stammen ursprünglich aus dem Ausland – als die Gewalt zunahm, haben viele von ihnen das Land verlassen. Deshalb schickt das IKRK jetzt medizinisches Personal.

 Indessen verschärft sich auch die Situation an der libysch-tunesischen Grenze. Zehntausende Flüchtlinge werden dort bereits vom Tunesischen Roten Halbmond mit Nahrung und Unterkünften versorgt, sowie medizinisch und psychosozial betreut. Eine weitere Komponente der Hilfe ist die Familienzusammenführung. Mehr als 200 Personen, die bei ihrer Flucht den Kontakt zu ihren Angehörigen verloren hatten, konnten von Rotkreuz- und Rothalbmond-Helfern ausfindig gemacht werden.

Das Österreichische Rote Kreuz hat die internationalen Hilfsmaßnahmen bis dato mit 30.000 Euro unterstützt. Weiters wurde die Entsendung von zusätzlichen Hilfsgütern und Personal angeboten. Eine Entscheidung über den Bedarf wird in den nächsten Tagen erwartet.

 Das Österreichische Rote Kreuz bittet um finanzielle Unterstützung.

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