Ostafrika Update

Update der Hilfsaktivitäten in Ostafrika

In Afrika ist die Situation kritisch. Die wenigen Regenfälle der letzten beiden Jahre führten in Somalia, Kenia, Äthiopien und Dschibuti zu Ernteausfällen, einer extremen Knappheit an Weideland und der natürlichen Wasserressourcen. Die Folgen sind eine stark steigende akute Unterernährung vor allem bei Kindern, eine sehr hohe Sterblichkeit des Viehbestands und ein inflationäres Ansteigen der Preise für Grundnahrungsmittel. Die Wettervorhersagen für große Teile des betroffenen Gebietes gehen derzeit von keiner Verbesserung der Dürresituation in naher Zukunft aus. Hundertausende Menschen aus Somalia sind auf der Flucht, entweder innerhalb des Landes oder in die Auffanglager vor allem in Kenia und Äthiopien. Klaus Palkovits ist einer von derzeit drei Delegierten in Äthiopien. Er beschreibt die aktuelle Lage so: OT Palkovits 2:34 – 3:57 Die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ist in allen betroffenen Ländern aktiv. Die Föderation, und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und die nationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften erweitern derzeit massiv die seit Monaten bestehenden internationalen Hilfsaufrufe. Das Ziel der Hilfsaktivitäten ist einerseits mit lebenserhaltenden Soforthilfemaßnahmen möglichst viele Personen zu erreichen. Andererseits aber auch durch längerfristigen Kapazitätsaufbau der betroffenen Bevölkerung zu verhindern, dass bei zukünftigen Dürreperioden wieder derartige Katastrophensituation entstehen. OT Palkovits 4:15 – 4:33 Die Tirolerin Martha Wirtenberger wird als Delegierte nach Kenia entsendet. Ihre Aufgabe in dem von Dürre und Hunger geplagten Norden des Landes ist es, mittel- und langfristige Projekte auszuloten. Geplant ist ein mehrwöchiger Einsatz. OT Wirtenberger 2:35 – 2:57 Die 34-jährige Absamerin hat ihre Erfahrung im internationalen Einsatz unter anderem in Ost-Timor und Sri Lanka gesammelt. Unterernährung sowie unzureichende Wasserversorgung und Hygiene sind gefährliche Begleiter der Armut. Über das Wasser und in schlechten hygienischen Zuständen können Infektionskrankheiten wie Diarrhöe leicht übertragen werden. In Kombination mit dem Hunger bilden Durchfallerkrankungen einen Teufelskreis, der jährlich Millionen Menschen das Leben kostet. Deshalb setzen Rotkreuz-Programme immer auch bei der Wasserversorgung an. In Verbindung mit sanitären Einrichtungen und Hygienetrainings trägt sauberes Trinkwasser wesentlich zur Gesundheitsverbesserung bei. OT Wirtenberger 3:07 – 3:26 Akute Unterernährung ist weitverbreitet in Nord- und Ost-Kenia, Süd-Äthiopien und Somalia. Alleine in Kenia sind 385.000 Kinder unter 5 Jahren von akuter Unterernährung betroffen. OT Palkovits 6:55 – 8:10 Das Rote Kreuz bittet um Spenden für die betroffenen Menschen in Ostafrika. Spendenmöglichkeit besteht unter spende.roteskreuz.at oder per SMS an: 0664- 660 00 20.
Download mp3 (Rechter Mouseklick/ Speichern unter)

Ein Podcast des Roten Kreuzes

Rotkreuz-Helfer berichten aus Ostafrika
Die Situation am Horn von Afrika

In Afrika ist die Situation kritisch. Die wenigen Regenfälle der letzten beiden Jahre führten in Somalia, Kenia, Äthiopien und Dschibuti zu Ernteausfällen, einer extremen Knappheit an Weideland und der natürlichen Wasserressourcen.

Die Folgen sind eine stark steigende akute Unterernährung vor allem bei Kindern, eine sehr hohe Sterblichkeit des Viehbestands und ein inflationäres Ansteigen der Preise für Grundnahrungsmittel. Die Wettervorhersagen für große Teile des betroffenen Gebietes gehen derzeit von keiner Verbesserung der Dürresituation in naher Zukunft aus. Hundertausende Menschen aus Somalia sind auf der Flucht, entweder innerhalb des Landes oder in die Auffanglager vor allem in Kenia und Äthiopien.

 

Klaus Palkovits ist einer von derzeit drei Delegierten in Äthiopien. Er beschreibt die aktuelle Lage so:

OT Palkovits 2:34 – 3:57

 

Rotkreuz-Hilfe vor Ort

Die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ist in allen betroffenen Ländern aktiv. Die Föderation, und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und die nationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften erweitern derzeit massiv die seit Monaten bestehenden internationalen Hilfsaufrufe.

Das Ziel der Hilfsaktivitäten ist einerseits mit lebenserhaltenden Soforthilfemaßnahmen möglichst viele Personen zu erreichen. Andererseits aber auch durch längerfristigen Kapazitätsaufbau der betroffenen Bevölkerung zu verhindern, dass bei zukünftigen Dürreperioden wieder derartige Katastrophensituation entstehen.

 

OT Palkovits 4:15 – 4:33

 

Die Tirolerin Martha Wirtenberger wird als Delegierte nach Kenia entsendet. Ihre Aufgabe in dem von Dürre und Hunger geplagten Norden des Landes ist es, mittel- und langfristige Projekte auszuloten. Geplant ist ein mehrwöchiger Einsatz.

 

OT Wirtenberger 2:35 – 2:57

 

Die 34-jährige Absamerin hat ihre Erfahrung im internationalen Einsatz unter anderem in Ost-Timor und Sri Lanka gesammelt.

 

Unterernährung sowie unzureichende Wasserversorgung und Hygiene sind gefährliche Begleiter der Armut. Über das Wasser und in schlechten hygienischen Zuständen können Infektionskrankheiten wie Diarrhöe leicht übertragen werden. In Kombination mit dem Hunger bilden Durchfallerkrankungen einen Teufelskreis, der jährlich Millionen Menschen das Leben kostet.

 

Deshalb setzen Rotkreuz-Programme immer auch bei der Wasserversorgung an. In Verbindung mit sanitären Einrichtungen und Hygienetrainings trägt sauberes Trinkwasser wesentlich zur Gesundheitsverbesserung bei.

 

OT Wirtenberger 3:07 – 3:26

 

Unterernährung der Kinder ist ein Problem

Akute Unterernährung ist weitverbreitet in Nord- und Ost-Kenia, Süd-Äthiopien und Somalia. Alleine in Kenia sind 385.000 Kinder unter 5 Jahren von akuter Unterernährung betroffen.

 

OT Palkovits 6:55 – 8:10

 

Spendenaufruf

Das Rote Kreuz bittet um Spenden für die betroffenen Menschen in Ostafrika. Spendenmöglichkeit besteht unter spende.roteskreuz.at oder per SMS an: 0664- 660 00 20.

 

Spendenaufruf!

Das Österreichische Rote Kreuz bittet um Spenden für die Menschen in Ostafrika.

PSK: 2.345.000, BLZ 60.000
Kennwort: Dürre in Afrika


online: https://spende.roteskreuz.at 

Icon Drucken