Zwei Mal jährlich gibt das Österreichische Rote Kreuz das Magazin „Henri“ heraus, in dem mit jeder Ausgabe ein aktuelles Thema unserer Zeit aufgegriffen wird. In der jetzt erschienen Ausgabe unter dem Titel „Was wir sehen – was wir tun“ geht es um Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Robert Dempfer, Chefredakteur von Henri: OT 1 Das Rote Kreuz ist einer der Global Player sowohl bei der humanitären Hilfe als auch in der Entwicklungszusammenarbeit. Florian Westphal erklärt die Aufgabengebiete des Roten Kreuzes: OT 2 Die Grundlage der Rotkreuzarbeit sind die Genfer Konventionen, die Teil eines weit verzweigten Rechtssystems sind und zum humanitären Völkerrecht zählen. Konflikte und Kriegshandlungen zwischen einzelnen Staaten und Bündnissen – die damals die Schaffung der Genfer Konventionen notwendig gemacht haben – werden heute immer seltener. Dafür gibt es eine neue Art von Konflikten, die die Arbeit der Rotkreuz-Helfer stark verändert hat. OT 3 So Florian Westphal, Sprecher des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. Die Arbeit in der humanitären Hilfe aber auch in der Entwicklungszusammenarbeit wird dadurch nicht leichter. Immer öfter sind Armeen verschiedener Länder bei humanitären Hilfseinsätzen vor Ort. Da ist es wichtig der betroffenen Bevölkerung zu erklären, welche Hilfe politisch gesteuert wird uns welche Hilfe aus rein humanitären Gründen unabhängig erfolgt. Westphal weiter OT 4 In den letzten 60 Jahren sind 2,3 Billionen US-Dollar – das sind 2300 Milliarden - an öffentlichen Geldern weltweit für Entwicklungshilfe ausgegeben worden. Gebracht hat das wenig, denn die Ziele der nördlichen Entwicklungspolitik sind nicht mit jenen der Handels-, Wirtschafts- und Finanzpolitik abgestimmt. Das liegt auch daran, dass sich das öffentliche Interesse für das Thema in Grenzen hält. Robert Dempfer: OT 5 Das Magazin „Henri“ können Sie auch im Internet unter der Adresse henri.roteskreuz.at abrufen.
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Zwei Mal jährlich gibt das Österreichische Rote Kreuz das Magazin „Henri“ heraus, in dem mit jeder Ausgabe ein aktuelles Thema unserer Zeit aufgegriffen wird. In der jetzt erschienen Ausgabe unter dem Titel „Was wir sehen – was wir tun“ geht es um Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Robert Dempfer, Chefredakteur von Henri:

OT 1

Das Rote Kreuz ist einer der Global Player sowohl bei der humanitären Hilfe als auch in der Entwicklungszusammenarbeit. Florian Westphal erklärt die Aufgabengebiete des Roten Kreuzes:

OT 2

Die Grundlage der Rotkreuzarbeit sind die Genfer Konventionen, die Teil eines weit verzweigten Rechtssystems sind und zum humanitären Völkerrecht zählen. Konflikte und Kriegshandlungen zwischen einzelnen Staaten und Bündnissen – die damals die Schaffung der Genfer Konventionen notwendig gemacht haben – werden heute immer seltener. Dafür gibt es eine neue Art von Konflikten, die die Arbeit der Rotkreuz-Helfer stark verändert hat.

OT 3

So Florian Westphal, Sprecher des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz.

Die Arbeit in der humanitären Hilfe aber auch in der Entwicklungszusammenarbeit wird dadurch nicht leichter. Immer öfter sind Armeen verschiedener Länder bei humanitären Hilfseinsätzen vor Ort. Da ist es wichtig der betroffenen Bevölkerung zu erklären, welche Hilfe politisch gesteuert wird uns welche Hilfe aus rein humanitären Gründen unabhängig erfolgt. Westphal weiter

OT 4

In den letzten 60 Jahren sind 2,3 Billionen US-Dollar – das sind 2300 Milliarden - an öffentlichen Geldern weltweit für Entwicklungshilfe ausgegeben worden. Gebracht hat das wenig, denn die Ziele der nördlichen Entwicklungspolitik sind nicht mit jenen der Handels-, Wirtschafts- und Finanzpolitik abgestimmt. Das liegt auch daran, dass sich das öffentliche Interesse für das Thema in Grenzen hält. Robert Dempfer:

OT 5

Das Magazin „Henri“ können Sie auch im Internet unter der Adresse henri.roteskreuz.at abrufen.



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