Haiti 1 Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti ist die Rotkreuzhilfe voll angelaufen. Das Erdbeben hat mit Haiti das ärmste Land Lateinamerikas getroffen. Schon im Normalzustand war die Infrastruktur des Landes in einem sehr kritischen Zustand. Nun, nach dem Beben der Stärke 7.0, fehlt es der Bevölkerung an Wasser, Nahrung und an medizinischer Versorgung. Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes ist seit 1994 in Haiti tätig. Es bemüht sich in erster Linie um die Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung in den von Gewalt geprägten Armenvierteln der Hauptstadt Port-au-Prince, Das Komitee besucht Gefangene und fördert die Einsatzmöglichkeiten des Roten Kreuzes von Haiti. Drei österreichische Rotkreuz-Delegierte sind bereits vor Ort. Einer von ihnen ist Hannes Guger, ein Erfahrener Mitarbeiter des Suchdienstes. Seine Aufgabe ist die Zusammenführung getrennter Familien, denn oft werden Familien bei einer Flucht auseinandergerissen, Kinder verlieren im Chaos ihre Eltern. Vom Roten Kreuz wurde für Angehörige außerhalb des Landes eine Internetseite eingerichtet in die Namen von vermissten Personen eingetragen werden können. Bei der Wiederherstellung von Kontakt und der Suche nach Vermissten arbeitet das Rotkreuz-Netzwerk rund um die Welt zusammen. Die Website wird vom IKRK in Zusammenarbeit mit den Suchdiensten des Roten Kreuzes von Haiti und anderer Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften verwaltet. Eine große Gefahr stellt der Ausbruch von Seuchen für die Überlebenden dar. Dr. Stefan Seebacher erklärt, warum: OT Seebacher: 02:24 Material wie Trinkwasseraufbereitungsanlagen, Medikamente, Kanister, Wasserreinigungstabletten und Hygieneartikel sind bereits aus dem Rotkreuz-Logistikzentrum in Panama nach Haiti gebracht worden. Das Österreichische Rote Kreuz entsendet fünf weitere Mitarbeiter in das Krisengebiet. Die Seuchenprävention ist ihre primäre Aufgabe. Gemeinsam mit 20 Tonnen Hilfsgütern sollen die zwei Tiroler, zwei Niederösterreicher und der aus Oberösterreich stammende Gottfried Stauffer für die Absicherung von Trinkwasserstellen, die Planung und Konstruktion von Latrinenanlagen und die Ungezieferbekämpfung sorgen. Die Österreichische Delegierte Andrea Reisinger befindet sich bereits in Port-au-Prince: OT Reisinger: 0:26 Unter www.roteskreuz.at/haiti finden Sie alle Informationen rund um die Hilfe des Roten Kreuzes und die Möglichkeit online, via Kreditkarte, SMS oder Erlagschein zu spenden. Ihre Spende ist von der Steuer absetzbar.
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Haiti 1

 

Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti ist die Rotkreuzhilfe voll angelaufen.

Das Erdbeben hat mit Haiti das ärmste Land Lateinamerikas getroffen. Schon im Normalzustand war die Infrastruktur des Landes in einem sehr kritischen Zustand. Nun, nach dem Beben der Stärke 7.0, fehlt es der Bevölkerung an Wasser, Nahrung und an medizinischer Versorgung.

 

Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes ist seit 1994 in Haiti tätig. Es bemüht sich in erster Linie um die Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung in den von Gewalt geprägten Armenvierteln der Hauptstadt Port-au-Prince, Das Komitee besucht Gefangene und fördert die Einsatzmöglichkeiten des Roten Kreuzes von Haiti.

 

Drei österreichische Rotkreuz-Delegierte sind bereits vor Ort. Einer von ihnen ist Hannes Guger, ein Erfahrener Mitarbeiter des Suchdienstes. Seine Aufgabe ist die Zusammenführung getrennter Familien, denn oft werden Familien bei einer Flucht auseinandergerissen, Kinder verlieren im Chaos ihre Eltern. Vom Roten Kreuz wurde für Angehörige außerhalb des Landes eine Internetseite eingerichtet in die Namen von vermissten Personen eingetragen werden können.

 

Bei der Wiederherstellung von Kontakt und der Suche nach Vermissten arbeitet das Rotkreuz-Netzwerk rund um die Welt zusammen. Die Website wird vom IKRK in Zusammenarbeit mit den Suchdiensten des Roten Kreuzes von Haiti und anderer Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften verwaltet.

 

Eine große Gefahr stellt der Ausbruch von Seuchen für die Überlebenden dar. Dr. Stefan Seebacher erklärt, warum:

OT Seebacher: 02:24

 

Material wie Trinkwasseraufbereitungsanlagen, Medikamente, Kanister, Wasserreinigungstabletten und Hygieneartikel sind bereits aus dem Rotkreuz-Logistikzentrum in Panama nach Haiti gebracht worden.

 

Das Österreichische Rote Kreuz entsendet fünf weitere Mitarbeiter in das Krisengebiet. Die Seuchenprävention ist ihre primäre Aufgabe. Gemeinsam mit 20 Tonnen Hilfsgütern sollen die zwei Tiroler, zwei Niederösterreicher und der aus Oberösterreich stammende Gottfried Stauffer für die Absicherung von Trinkwasserstellen, die Planung und Konstruktion von Latrinenanlagen und die Ungezieferbekämpfung sorgen.

 

Die Österreichische Delegierte Andrea Reisinger befindet sich bereits in Port-au-Prince:

OT Reisinger: 0:26

 

Unter www.roteskreuz.at/haiti finden Sie alle Informationen rund um die Hilfe des Roten Kreuzes und die Möglichkeit online, via Kreditkarte, SMS oder Erlagschein zu spenden. Ihre Spende ist von der Steuer absetzbar.




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