Mit dem Beginn der Semesterferien gehen wieder viele Wintersportbegeisterte mit Ihren Skiern und Snowboards auf den Pisten ihrem Hobby nach. Nach einer Statistik des Institutes "Sicher leben" nutzen jedes Jahr bis zu 8 Millionen Sportbegeisterte Österreichs Skilifte, für rund 75.000 von ihnen endet der Spaß auf den heimischen Pisten mit einem Unfall.
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Mit dem Beginn der Semesterferien gehen wieder viele Wintersportbegeisterte mit Ihren Skiern und Snowboards auf den Pisten ihrem Hobby nach. Nach einer Statistik des Institutes "Sicher leben" nutzen jedes Jahr bis zu 8 Millionen Sportbegeisterte Österreichs Skilifte, für rund 75.000 von ihnen endet der Spaß auf den heimischen Pisten mit einem Unfall.


Die Erfahrung hat gezeigt, dass viele der Unfälle im vornherein vermieden werden könnten. Kai Wulf ist Notarzt des Österreichischen Roten Kreuzes beim Landesverband Tirol und kennt die Ursachen der meisten Skiunfälle:


OT 1


Nach einer längeren Pause sollten Skier und Snowboards einer professionellen Kontrolle unterzogen werden. Vor allem die Einstellung der Bindung muss vor jedem Saisonstart überprüft und angepasst werden.


Fast jeder zehnte Pistenunfall endet mit einer Kopfverletzung. Neben der gebotenen vorsichtigen Fahrweise ist der Helm ein wichtiger Schutz, den jeder Skifahrer und Snowboarder selbst in der Hand hat. Besonders Kinder und Jugendlich sollten Skihelme tragen, um schweren Verletzungen vorzubeugen. Kai Wulf:


OT2

 

Die zehn Verhaltensregeln vom Internationalen Skiverband kurz FIS sind der Maßstab eines ordentlichen Verhaltens für Skipisten in aller Welt geworden. Dazu gehört unter anderem dass sich jeder Wintersportler so zu verhalten hat, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.


Auch  die richtige Wahl der Fahrspur ist in den FIS-Regeln festgehalten: Der von hinten kommende Wintersportler muss seine Fahrspur so wählen, dass er den vor ihm fahrenden Skifahrer nicht gefährdet.


Die kompletten FIS-Regeln finden Sie auf der Homepage des Österreichischen Roten Kreuzes unter www.roteskreuz.at


Sollte es dennoch zu einer Verletzung kommen sind diese bei Snowboardern und Skifahrern meist sehr ähnlich:


OT3


Damit der Skiausflug nicht im Krankenhaus endet ist schon vor der Skisaison ein Training in Form von Skigymnastik erforderlich, um die körperliche Voraussetzungen für den Pistensport zu haben.

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