Gemeinsam mit schwedischen und deutschen Rotkreuz-Kollegen werden die Österreicher sanitäre Grundversorgung für bis zu 40.000 Menschen errichten. Normalerweise hat auf den Philippinen 90 Prozent der Bevölkerung Zugang zu Toiletten. Durch den Sturm und die Überflutungen sind zahlreiche sanitäre Anlagen zerstört worden, das Abwassersystem funktioniert an vielen Ort nicht. Dadurch steigt die Seuchengefahr.


Besonders wichtig für die Seuchenvorsorge sind die Absicherung von Trinkwasserstellen, die Planung und Konstruktion von Latrinenanlagen. „Wir müssen alles Menschenmögliche tun, damit das vorhandene, gereinigte Wasser nicht verschmutzt wird“, sagt Lidwina Dox. „Dazu gehören der Bau von Latrinen und das Durchführen von Hygieneschulungen. Nur so kann verhindert werden, dass dem Sturm eine weitere Katastrophe folgt: nämlich der Ausbruch von Seuchen wie Cholera.“

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