In Peru stricken Frauen Schals gegen das Vergessen, in Argentinien versammeln sich seit über 30 Jahren wöchentlich die "Mütter des Maiplatzes", um die Wahrheit über das spurlose Verschwinden ihrer Kinder zu erfahren, 1996 publizierte das IKRK das erste "Book of the missing" als Beitrag zur Klärung der über 30.000 Schicksale verschwundener Personen im ehemaligen Jugoslawien ...

 

Heute ist der "Internationale Tag der Verschwundenen" (International Day of the Disappeared). Weltweit gelten rund zwei Millionen Menschen als "verschwunden". Unter „Verschwindenlassen“ versteht man die Menschenrechtsverletzung der unbegründeten Festnahme von Menschen durch staatliche Behörden oder bewaffnete Kämpfer. Viele Menschen "verschwinden" leider für immer (wie etwa im "Dritten Reich", während der Balkankriege, in Tschetschenien, vielen Ländern Lateinamerikas, etc).

 

Die Suchdienste des Roten Kreuzes bieten ihre Dienste allen Menschen an, die aufgrund von bewaffneten Konflikten oder Katastrophen vermisst werden.

 

Mehr Informationen zur Thematik  erhalten Sie auf www.facebook.com/roteskreuzat bzw. unter  www.roteskreuz.at und www.icrc.org/web/eng/siteeng0.nsf/html/themissing.

socialshareprivacy info icon