Hilfe im Libanon

 

 

Die Situation in Syrien wird zunehmend schwieriger und unberechenbarer. Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften ruft daher alle Konfliktparteien dazu auf, für die Sicherheit und den Schutz der Millionen von betroffenen Menschen unter der Zivilbevölkerung zu sorgen. Um den syrisch-arabischen roten Halbmond zu unterstützen, der seit dem Beginn der Krise vor zweieinhalb Jahren die Menschen innerhalb Syriens unterstützt, arbeiten Rotkreuz- und Rothalbmondorganisationen in den Nachbarländern um die steigende Zahl der geflohenen Familien mit dem notwendigsten zu versorgen.

 

OT Dibeh Fakhr

Die Situation in Syrien ist eine humanitäre Tragödie mit alarmierenden Konsequenzen. Das menschliche Leid hat ein beispielloses Maß erreicht und es ist kein Ende in sicht. Die humanitären Bedürfnisse sind Immens. Es gibt akute Engpässe an lebenswichtiger medizinischer Versorgung, Nahrung und Wasser, speziell in den Gebieten die schon seit Monaten abgeriegelt sind und wo das Internationale Komitee vom Roten Kreuz sowie der syrisch-arabische Rote Halbmond keinen Zugang bekommen.

 

Die Krise in Syrien hat verheerende Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Bevölkerung, vor allem auf jenen Teil der zur Fluch gezwungen ist. Die große Flut an Flüchtlingen aus Syrien setzt auch die Nachbarstaaten unter Druck. Um zumindest die medizinischen Nöte der Flüchtlingsfamilien zu lindern errichtet das Rotkreuz-Netzwerk ein Feldspital in Jordanien. Rotkreuz-Spezialisten aus Kanada, Finnland, Deutschland und Norwegen arbeiten zusammen, um das medizinische Zentrum in einem neuen Flüchtlingscamp in Azraq, etwa 100 Kilometer von Amman entfernt, zur errichten und zu betreiben.

Das 1.500 Quadratmeter große Feldspital wird vom Jordanischen Roten Halbmond in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Roten Kreuz geleitet und wird mindestens für ein Jahr im Betrieb sein.

 

OT Dibeh Fakhr

Derzeit ist die humanitäre Hilfe noch immer unzureichend. Wir versuchen die Lücke zwischen den Bedürfnissen von Millionen Menschen und unseren Möglichkeiten so klein als möglich zu halten – die Hilfe in Syrien und den Nachbarstaaten muss weitergehen. Unsere Hilfe mag in Anbetracht der Bedürfnisse bescheiden wirken, aber im Lichte der Zugangsbeschränkungen ist sie sehr ambitioniert.

 

Die Krise in Syrien hat 6,8 Millionen Menschen von humanitärer Hilfe abhängig gemacht. Das Österreichische Rote Kreuz hat Hilfsprojekte entwickelt, um die Bedürftigsten im Land sowie Flüchtlingsfamilien in Jordanien und im Libanon zu unterstützen. Auch Sie können unsere Arbeit durch Ihre Spende unterstützen.

 

 

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