A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A

Ablehnungshonorar, Honorar für einen Entwurf, der nicht zur Veröffentlichung gelangt.

 

Andruck , Probedruck auf Originalpapier im Original-Druckverfahren (einziges verlässliches Probedruckverfahren, jedoch sehr teuer), auch: Kontrolle der ersten, aus der Druckmaschine kommenden Bögen.

 

Anmutung, Eindruck, der beispielsweise durch ein Logo beim Betrachter erweckt werden soll.

 

Artwork, engl. f. Illustration, bildhafte künstlerische Darstellung.

 

Ausrichtung, typografische Bezeichnung für Richtung im »Flattersatz.

 

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B

Banner, Werbeeinschaltung auf einer » Homepage.

 

Basisdesign, Grundausstattung des CD und erster Entwurfsschritt im »CD-Prozess, bestehend aus Logo, Hausfarben, »sekundären Stilelementen und »Hausschriften.

 

Bearbeitungsrecht, Recht des Kunden, einen Entwurf eigenmächtig zu verändern. Muss vom Urheber ausdrücklich genehmigt werden. ( »Urheberrecht).

 

Bildlegende, Bildunterschrift. Textzeile, die eine nebenstehende Abbildung erklärt.

 

Bildschirmmedien, elektronische »Informations- und »Organisationsmittel, die am Bildschirm oder über Videobeamer betrachtet werden. B. sind z.B. »Intranet und »Internet.

 

Blaupause, Kopie des Druckfilmes in Originalgröße.

 

Blindtext, sinnloser Text in der richtigen typografischen Gestaltung (zu Entwurfszwecken).

 

Blister, ( engl. ), Verpackung kleiner Produkte unter einer Klarsichtfolie auf einem Karton.

 

Blocksatz, Textgestaltung mit exakt gleichlangen Zeilen, selbst bei unterschiedlicher Buchstabenmenge (im Gegensatz zum »Flattersatz). Schreibprogramme am PC verleiten Laien zur unsachgemäßen Anwendung von

Blocksatz: wenn nicht Zeile für Zeile händisch ausgeglichen wird, reißen auch gute Textprogramme hässliche Löcher in den Schriftblock.

 

Brand, engl. f. Brandzeichen; Produktlogo

 

Brand Design, Einheitliches Erscheinungsbild eines Markenartikels; umfasst Produktlogo („Brand“), Verpackung, Verkaufsförderungs- und »POS-Material.

 

Brand Identity, das formulierte Selbstverständnis eines Markenartikels, sein Mythos, seine Geschichte, seine einzigartigen Vorteile, sozusagen eine Mini- »Corporate Identity für ein Produkt oder eine Produkt Range.

 

Branding, Marketingfachbegriff für den strategischen Umgang mit »Marken.

 

Bürstenabzug, veraltet für » Laserausdruck (im Bleisatz wurden die Lettern mit Druckfarbe geschwärzt und als Probedruck ein Blatt Papier mit der Bürste angerieben).

 

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C

CD-Arbeitsgruppe, Team, bestehend aus entscheidungsbefugten Mitarbeitern des Klienten und dem CD-Berater.

 

CD-Element, jedes im Rahmen des »CD-Prozesses zu gestaltende Objekt.

 

CD-Guidelines, engl. f. CD-Richtlinien ( »Style-sheet).

 

CD-Katalog, umfassende Liste aller »CD-Elemente.

 

CD-Manual, umfassende Darstellung aller »Gestaltungsrichtlinien und der wesentlichen
»CD-Elemente.

 

CD-Prozess, mehrstufiger, individuell auf den Kunden abgestimmter Prozess zum Erlangen eines »Corporate Designs. Corporate Design kann nur im ständigen Dialog und unter Anwendung klarer Gestaltungskriterien entstehen.

 

CD-Verantwortlicher, vom Eigentümer oder Geschäftsführer ernannter Vorsitzender der
»CD-Arbeitsgruppe.

 

Chart, Karton, auf den zur » Präsentation ein »Entwurf aufgezogen wird.

 

Chromalin, abgesehen vom »Andruck das farbtreueste Probedruckverfahren. Es wird bereits von den Originalfilmen ausgegangen.

 

CMYK, Abk. f. Cyan, Magenta, Yellow, Key (“Kontrast”). Die vier Farben des Vierfarb-Druckverfahrens.

 

Coaching, Training der Mitarbeiter für einheitliche Anwendung der Gestaltungsrichtlinien.

 

Copy, » Mengensatz.

 

Copyproof, digitaler Farbprobedruck vor der Filmherstellung, vom Datenträger weg.

 

Copyright, engl. f. » Urheberrecht. Da das amerikanische Urheberrecht wesentlich vom hiesigen abweicht, sollte nur der deutsche Begriff »Urheberrecht verwendet werden.

 

Corporate Architecture, Gestaltung der Gebäude, Fassaden, der Büros, der Verkaufsstellen etc. nach den »CD-Richtlinien.

 

Corporate Behavior, neben »Corporate Communications und »Corporate Design eine der drei Exekutivebenen unterhalb der »Corporate Identity als Legislative. Corporate Behavior ist die Umsetzung aller Verhaltensrichtlinien aus dem Unternehmensleitbild, beispielsweise bezüglich Serviceverhalten, Sortimentsgestaltung oder Weiterbildung.

 

Corporate Communications, neben »Corporate Behavior und »Corporate Design eine der drei Exekutivebenen unterhalb der »Corporate Identity als Legislative. Corporate Communications ist die Umsetzung aller Kommunikationsrichtlinien aus dem Unternehmensleitbild, beispielsweise ~ USP, Werbestil oder ~ Public Relations.

 

Corporate Culture, Teilbereich des »Corporate Behavior, umfasst insbesondere Sponsoring, freiwillige Sozialleistungen, aber auch Verhaltensregeln unter den Mitarbeitern.

 

Corporate Design, ( Abkg. CD ), die Gesamtheit aller bewusst beeinflussten, optisch wahrnehmbaren Erscheinungsformen eines Unternehmens. CD kann nur in einem »CD-Prozess entstehen. CD wird häufig mit »CI verwechselt. Auch herrscht vielerorts der Irrglaube, ein »Logo alleine sei bereits CD.

 

Corporate Identity, ( Abkg. CI ) ist das formulierte Selbstverständnis eines Unternehmens. Sie besteht aus festgeschriebenen, bindenden Prinzipien für Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild zur Bestimmung einer unverwechselbaren UnternehmenspersönIichkeit. CI ist die Voraussetzung für »CD.

 

Corporate Language, »Corporate Wording

 

Corporate Statement, Slogan, der unter das Logo gestellt eine grundsätzliche Aussage über das Unternehmen enthält.

 

Corporate Wording, Teil der »Corporate Communications, regelt den Sprach- und Schreibstil in der Unternehmenskommunikation.

 

Crowner, Werbeschild, fix über einem » Display montiert. Meist aus Karton.

 

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D

Dachmarke, »Marke, unter der weitere untergeordnete Marken bestehen (z. B. Eskimo/Cornetto)

 

Deckenhänger, Werbeschild, von der Decke hängend.

 

Desktop-Research, Teil der »Mafo, die vom Schreibtisch aus erledigt werden kann, beispielsweise Durchsicht der Telefonbücher auf Inserate des Mitbewerbs oder Internetrecherche.

 

Dispenser, Behälter zur Entnahme von kleinen Verkaufsartikeln oder Teilnahmescheinen.

 

Display, werblich gestaltetes Verkaufsregal mit zumeist kurzfristiger Lebensdauer.

 

Distribution, Bestandteil des »Marketing, Entscheidung, wo, wie und wann ein Produkt angeboten wird (Distributionsmix).

 

Dresscode, Bestandteil des »CD, Richtlinien für die Bekleidung von Angestellten. Im Gegensatz zur Arbeitskleidung oder Uniform meist generelle Empfehlung für bestimmten Kleidungsstil.

 

Druckerei, Gewerbebetrieb für die Produktion sämtlicher »Drucksorten. Um die Einheitlichkeit aller gedruckten »CD-Elemente zu gewährleisten, sollte man nach eingehender Prüfung über längere Zeit nur eine einzige Druckerei beschäftigen.

 

Drucksorten, alle CD-Elemente, die der Korrespondenz dienen, insbesondere Briefbogen, »Folgeblatt, Visitenkarte, Kuvert, Grußkarte, Adresskleber.

 

Drucküberwachung, Kontrolle des »Andruckes und der Druckereiabrechnung. Ist nicht Bestandteil der Reinzeichnung und wird gesondert vom CD-Berater verrechnet.

 

Durchschuss, Zeilenabstand im Text.

 

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E

Editorial Design, grafische Gestaltung einer Zeitung oder Zeitschrift.

 

Einzug, Einrücken einer Textzeile.

 

Entwurf, eigentliche Schöpfungsphase im »CD-Prozess. Der E. ist eine geistige Arbeit, die eigens für den Auftraggeber nach seinen Angaben erstellt wird. Er ist daher in jedem Falle entgeltlich.

 

Entwurfskriterien, Ziele und Imageparameter, nach denen der CD-Designer seine Entwurfsarbeit orientiert und der Auftraggeber die Entwurfsergebnisse uf ihre Richtigkeit prüfen kann. Die Entwurfskriterien werden von den »Gestaltungsrichtlinien der »CI abgeleitet. Ohne Entwurfskriterien bleibt Entwurfsarbeit dem Zufall überlassen.

 

Environmental Design, Bestandteil des »CD, Gestaltung des Firmenstandortes und der Architektur, beispielsweise Parkplatzgestaltung, Fassade, Werbemonument etc.

 

eps, engl. Abkg. f. encapsulated post script, elektronisches Speicherformat, um Bilder, die in einem fremden Programm erstellt worden sind, im eigenen Programm öffnen zu können. Zumeist werden »Logos in einem Zeichenprogramm erstellt, als eps können sie dann in einem Textverarbeitungsprogramm verwendet (aber nicht verändert) werden.

 

Erscheinungsbild, das Bild, weIches ein Unternehmen in all seinen Erscheinungsformen hat. Erst wenn es gezielt geplant und gesteuert wird, spricht man von »Corporate Design.

 

Externe Mafo, »Marktforschung, bei der Meinungen, Einstellungen und CD-Elemente der Kunden und Lieferanten, evtl. auch Anrainer, Nichtkunden erhoben wird.

 

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F

Farbklima, Bestandteil des »CD, Zusammenwirken und anteilsmäßige Verteilung der Logofarben und weiterer »Hausfarben auf unterschiedlichen »CD-Elementen.

 

Feindaten, Fotos, mit zum Druck geeigneter sehr hoher Auflösung. In der Entwurfsphase werden nur sogenannte Rohdaten verwendet, also mit für den Druck ungeeigneter niederiger Auflösung.

 

Filme, Zwischenschritt zwischen » Reinzeichnung und »Druck. F. werden von der »Reproanstalt geliefert. Pro im Druckprozess verwendeter Farbe ist ein eigener F. nötig. Die Kontrolle der F. erfolgt durch das »Chromalin. In Druckkostenofferten ist immer zu prüfen, ob die F.-kosten enthalten sind.

 

Firmenfarben, Bestandteil des »CD, die Farben, die im » Logo und bei anderen
»Elementen verwendet werden dürfen. ( »Farbklima.)

 

Firmenimage, Meinung über ein Unternehmen hinsichtlich sämtlicher Parameter wie Qualität, Umweltfreundlichkeit, Arbeitnehmerfreundlichkeit, Verlässlichkeit etc. Das Firmenimage wird nicht nur durch primäre Imagemaßnahmen wie Werbung oder »PR geprägt, sondern auch durch »Corporate Behavior und »Corporate Design.

 

Firmenzeichen, »Logo.

 

Flattersatz, Textgestaltung mit ungleich langen Zeilen (im Gegensatz zum »Blocksatz).

 

Flexodruck, Druckverfahren für Verpackungen aus Folien. Nicht immer sind alle
»Firmenfarben exakt im Flexodruck wiederzugeben, da die verfügbare Farbenanzahl und die Druckqualität nicht ausreichen.

 

Folgeblatt, das zweite Blatt eines Briefes. Es trägt nur das »Logo und keine weiteren Textelemente.

 

Font, engl. f. Schrifttype.

 

Fotostil, Bestandteil des »CD, Richtlinien für Fotografen bezüglich Image- oder Werbefotografie.

 

Fotoüberwachung, Kontrolle während der Fotoaufnahmen vor Ort. Wird meist vom CD-Berater wahrgenommen und stundenweise abgerechnet.

 

Freistempel, automatischer Poststempel mit der Möglichkeit, das »Logo mitzustempeln. Leider ragt der Freistempel bei Fensterkuverts weit in den Bereich oberhalb des Fensters hinein. Das muss beim Gestalten von Kuverts berücksichtigt werden.

 

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G

Gemeine, Kleinbuchstaben.

 

Gestaltungskriterien, »Entwurfskriterien.

 

Gestaltungsrichtlinien, 1. Allgemeine Vorgaben für das »CD in der »CI.
2. Genaue Vorgaben zur Gestaltung von CD-Elementen, festgehalten im »CD-Manual.

 

Giveaway, Werbegeschenk. Leider werden hier viele CD-Sünden begangen, da diese » Werbemittel meist von Drittlieferanten produziert werden. Gerade bei dieser imagebildenden Maßnahme muss besonders auf die Einhaltung des CD geachtet werden!

 

Grotesk, Bezeichnung für Schriften, die keine »Serifen haben.

 

Grundgestaltung, prinzipielle Gestaltung eines CD-Elements, danach werden individuelle Anpassungen vorgenommen. z. B. Visitenkarten-Grundgestaltung und spezielle Visitenkarten mit Handynummer oder Privatadresse für einzelne Mitarbeiter.

 

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H

Halbton, Bilder und Farbflächen auf Drucksachen, die durch Verwendung von Rastertechnik ( »Litho) den Eindruck echter Farbverläufe erwecken.

 

Hausfarben, »Firmenfarben.

 

Hausschrift, Bestandteil des »CD, die Schriftarten, die im »CD-Manual definiert sind und bei sämtlichen »CD-Elementen verwendet werden müssen.

 

Homepage, das Informationsmittel im Internet; im besten Falle die elektronische Kundenzeitschrift, im schlechtesten Falle ein Leistungsverzeichnis im Internet.

 

Headline, engl. f. Überschrift.

 

HKS, Farbdefinition des HKS - Warenzeichenverbandes zur einheitlichen Definition von
» Schmuckfarben. Die Farbe wird durch Angabe des Kürzels "HKS" und einem Zahlencode definiert. Zusatzbuchstaben unterscheiden unterschiedliche Farbzusammensetzungen für unterschiedliche Druckpapiere.

 

Homepage, elektronisches »Kommunikationsmittel im Internet mit derzeit noch sehr begrenzten Möglichkeiten für CD.

 

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I

Image, »Firmenimage.

 

Informationsmittel, CD-Elemente, die dem sachlichen Informationsaustausch dienen. z.B. Telefonnotiz und Arbeitsanweisungen (interne I.) oder Pressemappe und Packzettel (externe I.)

 

init_cd, » Verein "Initiative Corporate Design", zur Förderung des Corporate-Design-Gedankens. Gegründet 1996 in Wien.

 

Interne Mafo, »Marktforschung, bei der das »Firmenimage und die eigenen CD-Elemente bei den eigenen Mitarbeitern erhoben werden. Durch i.M. wird auch der Verbesserungsbedarf bei internen » Informationsmedien erhoben.

 

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K

Kommunikationsmittel, alle »CD-Elemente, die der externen Kommunikation dienen, also aus den Bereichen Werbung, Verkaufsförderung und »PR.

 

Kommunikationsrichtlinien, Vorgaben für die »Corporate Communications in der »CI.

 

Konvertierung, Umwandeln von »Reinzeichnungen, die auf einem Apple-Computer erstellt wurden, in Dokumente, die auf einem MS-DOS-Computer geöffnet werden können; und umgekehrt.

 

Korrekturlesen, Prüfen von gestalteten Texten auf Schreibfehler. Jede Reinzeichnung muss vom Klienten vor der »Filmherstellung korrekturgelesen werden, auch wenn das Manuskript ursprünglich fehlerfrei war, denn beim »Umbruch schleichen sich immer wieder Fehler ein.

 

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L

Laserausdruck, schwarz-weißer Kontrollausdruck vom Laserdrucker. Dient zum »Korrekturlesen und zur Kontrolle sämtlicher Abbildungen und des »Umbruchs. Zur Kontrolle, welche Teile der Reinzeichnung farbig sind, ist ein Farb-Laserausdruck nötig. Eine echte Farbkontrolle ist erst nach der »Filmherstellung mittels »Chromalin oder »Andruck möglich.

 

Layout, »Entwurf von CD-Elementen, präsentiert als »Laserausdruck oder »Skribble.
»Mengensatz wird durch Blindtext dargestellt, Fotos durch »Blindfotos.

 

Legende, auch: Bildlegende, kleine Textzeile, die eine Abbildung beschreibt.

 

Leitbild, auch: Unternehmensleitbild, die in klare Aussagen zusammengefasste »CI. Im Leitbild werden Richtlinien für »Corporate Behavior, Corporate Communications und CD festgehalten.

 

Leitidee, Prinzipieller Ausgangsgedanke für einen Unternehmenszweck. Wird dem »Leitbild vorangestellt.

 

Leitsatz, Kapitel im »Leitbild.

 

Leitsystem, Bestandteil des »Environmental Design. Alle CD-Elemente, die zur räumlichen Orientierung dienen. Z.B. Wegweiser, Bürobeschilderungen oder Abteilungstafeln.

 

Linksbündig, Ausrichtung des »Flattersatzes: wenn alle Zeilen auf der linken Seite beginnen.

 

Litho, Abkg.f. Lithografie, Umwandlung eines »Halbtonbildes in druckbare Rasterflächen. Wird oft als Synonym für »Filmherstellung oder für »Repro verwendet.

 

Logistik, Organisation der Produktionsabläufe im Betrieb, insbesondere Transportwege und -mittel.

 

Logo, Bestandteil des »CD, Bildzeichen, Schriftzeichen, »Schriftzug oder Kombination von Bild- und Schriftzeichen zur einwandfreien Identifizierung eines Unternehmens oder einer anderen Körperschaft. Das Logo ist das Kernstück eines CD. Seine Form und Farbe sowie genaue Anwendungsvorschriften sind das erste Kapitel des »CD-Manuals. Ein gut gestaltetes Logo löst beim Betrachter »Anmutungen aus, die positive Imagedimensionen für das Unternehmen darstellen.

 

Logotype, engl. f. »Logo.

 

Look, »Anmutung.

 

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M

Mafo, Abkg. f. »Marktforschung.

 

Marginalie, Randbemerkung, wird in anderer »Schriftart als der »Mengensatz an den Rand neben den Textblock gesetzt.

 

Marke, »Logo, welches bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad und damit Wert erreicht hat. Wird im Handelsmarketing als Bezeichnung für Produktfamilien eines namhaften Herstellers verwendet (z.B. Persil von Henkel).

 

Markenregister, Abteilung des Patentamtes, wo »Logos und Firmennamen national oder international registriert werden können.

 

Markenregistrierung, Eintragung eines »Logos ins »Markenregister.

 

Marketing, Theorie und Praxis der verkaufs- und kundenorientierten Betriebswirtschaft. Die Bereiche, in denen M. angewendet wird, sind »Distribution, »Kommunikation, Preis und Produkt (Marketingmix).

 

Marktforschung, (abgekürzt Mafo), Erhebung und Auswertung von Meinungen und Einstellungen oder Motivationen bezüglich einer Firma, eines Produktes, eines »Werbemittels oder eines Logos etc. Je nach Größe des Auftraggebers und Umfang der Untersuchung wird M. im »CD-Prozess durch Marktforschungsinstitute oder durch eigenes Personal durchgeführt.

 

Maske, Fixer Rahmen aus gleichbleibenden Text- und Bildelementen auf Dokumenten von Schreibprogrammen, so dass nur die aktuellen Textpassagen eingefügt werden müssen. (z. B. Logo und Adresse auf dem elektronischen Faxformular).

 

Mastentafel, Werbeschild an einem Laternenmast.

 

Mengensatz, größerer Textblock, z.B. Brieftext oder Prospekttext. Nur wenige Schriften sind bei großen Textmengen und kleinen Schriftgrößen gut lesbar.

 

Mittelachse, unterschiedlich lange Textzeilen sind untereinander zentriert angeordnet.

 

Mousepad, kleine Matte auf dem Schreibtisch zum angenehmeren Handling der PC- „Maus“. Gut als Werbegeschenk geeignet.

 

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N

Namensfindung, Kreation eines neuen Firmennamens. Muss beim »Markenregister auf Einzigartigkeit überprüft werden.

 

Nutzungsrechte, auch Werknutzungsrechte. Das Recht, einen Entwurf zu verwenden. N. müssen räumlich und zeitlich definiert sein. N. werden nicht automatisch mit dem Bezahlen des »Entwurfes an den Auftraggeber übertragen, sondern gesondert angeboten und verrechnet. Dem Auftraggeber bietet es einen Kostenvorteil, wenn er vorerst die N. zeitlich auf ein Probejahr oder örtlich auf nationales Gebiet beschränken möchte.

 

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O

Offset, Druckverfahren, das normalerweise bei allen Drucksorten und Werbemitteln angewandt wird. Ausgangsmaterial für den Offsetdruck sind die »Filme.

 

Organisationsmittel, alle »CD-Elemente, die zur Organisation des Betriebsablaufes dienen (z. B. Formulare, Aktenordner).

 

Outline, Darstellung von Buchstaben oder Grafiken ohne Füllung, nur mit einer Umrisslinie.

 

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P

Pagina, lat. f. Seitenangabe.

 

Paginierung, grafische Gestaltung der »Pagina.

 

Pantone, Name eines Herstellers von » Schmuckfarben, die P.- Skala dient zur Farbdefinition im »CD-Manual. Die P.- Farbskala bietet die größte Auswahl an Farbnuancen am Markt.

 

Piktogramm, symbolische bildliche Darstellung mit eindeutiger Information (z. B. Kennzeichnung "Herrentoilette" durch Männchen-Darstellung), Bestandteil des »Leitsystems.

 

Plug-In, Kleine Software, die gratis aus dem Internet heruntergeladen werden kann, z. B. zum Betrachten von Animationseffekten auf einer »Homepage.

 

POS, Abkg. f. Point of Sale, engl. f. Verkaufsort, dort wo Waren oder Dienstleistungen angeboten werden, also Geschäft, Supermarkt, aber z.B. auch Messestand.

 

Positionierung, strategische Zieldefinition für das »Firmenimage.

 

PR, Abkg. f. Public Relations, engl. f . Öffentlichkeitsarbeit, Bestandteil der » Corporate Communications.

 

Präsentation, erstmaliges Zeigen von »Entwürfen.

 

Präsentationshonorar, unpräziser Ausdruck für die Bezahlung der Entwurfsarbeit.

 

Pressemappe, Kartonumschlag für Pressinformationen.

 

Proof, »Copyproof.

 

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R

RAL, Farbskala des Deutschen Instituts für Gütesicherung zur einheitlichen Definition von Lacken. RAL-Farben werden im » CD-Manual zum Gestalten von Oberflächen aus Holz, Metall oder Kunststoff angegeben.

 

Raster, Wiedergabe von »Halbtönen mittels Muster aus winzigen einfarbigen Punkten im Druckverfahren.

 

Rechtsbündig, Ausrichtung des »Flattersatzes: wenn alle Zeilen rechts gleich enden.

 

Reinzeichnung, ( abgk. RZ), Endausführung des »Entwurfes mit allen zur » Filmherstellung nötigen Informationen und Vorlagen. Der Begriff RZ stammt noch aus der Zeit, in der händisch auf Karton gezeichnet wurde. Heute werden RZ auf »Diskette übergeben oder per »ISDN versendet.

 

Repro, einfarbig schwarz/weiße Druckvorlage ohne »Halbtöne auf Film- oder Papiermaterial.

 

Reproanstalt, Unternehmen, das » Repros und »Filme herstellt.

 

Research, engl. f. Forschung. Im »CD-Prozess die Phase der Erhebung sämtlicher Ist-Zustände ( »Mafo).

 

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S

s/w, Abkg. f. schwarz-weiß.

 

Schmuckfarbe, Echtfarbe, Wiedergabe einer Farbe im Druckprozess mittels des echten Farbtones, z.B. »HKS oder »Pantone. Nur die Schmuckfarbe ermöglicht die genaue Wiedergabe der »Firmenfarbe. Im »Vierfarbverfahren wird die Schmuckfarbe im
»CMYC- Modus definiert.

 

Schriftzug, »Logo, nur aus Buchstaben gestaltet bzw. mit in die Schrift integrierten Bild- oder Dekorelementen.

 

Screen Design, Grafische Gestaltung »Bildschirmmedien.

 

Sekundäres Stilelement, Bestandteil des »Basisdesigns, Streifen- oder andere Dekorelemente, die »CD-Elemente bei Fehlen des Logos unternehmenstypisch machen (z. B. die weiße Welle bei Coca Cola).

 

Serife, kleine Verbreiterung am Ende jedes Striches von Buchstaben („Füßchen“). Serifenlose Schriften ( » Grotesk) gibt es erst seit dem 20. Jhdt.

 

Shop in Shop, »Distributionsstrategie, bei der eine Abteilung eines Handelsunternehmens ein eigenes unabhängiges CD hat.

 

Siebdruck, Druckverfahren für Untergründe aus Kunststoff, Holz, Glas oder Textilien.

 

Signet, »Logo, nur aus einem Bildzeichen ohne Schriftelemente bestehend (z. B. der Mercedes-Stern).

 

Skribble, Skizze, flüchtiger Entwurf.

 

Storecheck, Bestandteil des »CD-Prozesses bei Handelsbetrieben, Erhebung des Ist-Zustandes am »POS.

 

Streuartikel, »Giveaway.

 

Strich, einfarbige Vorlage ohne »Halbtöne. ( »Repro).

 

Style-sheet, Bestandteil des »CD, Kurzfassung eines »CD-Manuals für Kleinbetriebe und Vorablösung bei längeren »CD-Prozessen.

 

Subheadline, Zwischenüberschrift.

 

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T

Tampondruck, »Siebdruckverfahren für besonders kleine oder gewölbte Gegenstände (z. B. Feuerzeug).

 

Trademark, engl. f. eingetragenes Warenzeichen ( »Marke).

 

Typographie, Die Kunst des Schriftsetzens.

 

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U

Umbruch, typographisches Gestalten von größeren Textmengen.

 

Unternehmensphilosophie, Selbstverständnis eines Unternehmens. Wenn es schriftlich festgehalten wird, sprechen wir von »Corporate Identity.

 

Urheberrecht, das Recht des Urhebers einer eigenschöpferischen Arbeit ( »Entwurf) als solcher genannt zu werden und das Verbot für den Auftraggeber, ohne Zustimmung des Urhebers das Werk zu bearbeiten. Im Gegensatz zum »Nutzungsrecht ist das U. unveräusserlich.

 

USP, Abkg. f. Unique Selling Proposition, engl. f. das einzigartige Verkaufsversprechen. Eine signifikante Imageprofilierung ist ohne USP unmöglich.

 

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V

Verhaltensrichtlinien, Bestandteil der »Corporate Identity, Richtlinien für das »Corporate Behavior.

 

Veröffentlichungsrecht, eines der »Nutzungsrechte. Nicht nur das Drucken eines Entwurfes, sondern jedes andere Bekanntmachen ist bereits Veröffentlichung.

 

Versalie, Großbuchstabe.

 

Vierfarbdruck, Druckverfahren, bei dem durch Verwendung von nur vier verschieden Druckfarben, nämlich Cyan, Magenta, Yellow und Key ( »CMYK), praktisch jeder Farbton erzielt werden kann.

 

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W

Werbemittel, »CD-Elemente, die der werblichen Kommunikation dienen, z. B. Inserate und Prospekte. Die Gestaltung von W. geschieht bei großen Unternehmen durch die Werbeagentur. Hier gibt der CD-Berater jedoch die »Gestaltungsrichtlinien vor ( »Basisdesign).

 

Werbemonument, dreidimensionales Objekt, zumeist im Freien, das auf das Unternehmen hinweist. Oft dreidimensionale Logoumsetzung.

 

Werbepylon, »Werbemonument in Säulenform.

 

Werknutzungsrechte, »Nutzungsrechte.

 

Wortbildmarke, »Logo, bestehend aus Bildelement und »Schriftzug

 

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