Der akute Schmerz weist auf eine unmittelbar drohende, also potenzielle bzw. bereits eingetretene Schädigung des Organismus hin. Der akute Schmerz kann in aller Regel zutreffend lokalisiert werden und ist dadurch gekennzeichnet, dass er nach Heilung ein voraussichtliches Ende findet. Von chronischen Schmerzen spricht man, wenn diese länger als sechs Monate andauern oder häufig wiederkehren. Chronischer Schmerz kann als eine erlernte Verhaltensform und als komplexes Geschehen bezeichnet werden, das sich verselbstständigt und sich zu einem intensiven, quälenden Schmerzerlebnis ausweiten kann.

Darüber hinaus lassen sich Schmerzen nach ihrem Auftreten bzw. nach Lokalisation unterscheiden in somatische (z. B. Oberflächenschmerz an bzw. auf der Haut), Tiefenschmerz (z. B. am Muskel- und Bewegungsapparat), sowie in viszerale Schmerzen (Nerven, Nervenbahnen und Nervenfasern betreffend) und in psychogenes oder psychosomatisches Schmerzerleben (Schmerzen, deren Ursachen sich im psychischen Bereich finden, sich allerdings in körperlichen Schmerzsymptomen ausdrücken).

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