Akuter Schmerz – chronischer Schmerz
Der akute Schmerz weist auf eine unmittelbar drohende, also potenzielle bzw. bereits eingetretene Schädigung des Organismus hin. Der akute Schmerz kann in aller Regel zutreffend lokalisiert werden und ist dadurch gekennzeichnet, dass er nach Heilung ein voraussichtliches Ende findet. Von chronischen Schmerzen spricht man, wenn diese länger als sechs Monate andauern oder häufig wiederkehren. Chronischer Schmerz kann als eine erlernte Verhaltensform und als komplexes Geschehen bezeichnet werden, das sich verselbstständigt und sich zu einem intensiven, quälenden Schmerzerlebnis ausweiten kann.
Darüber hinaus lassen sich Schmerzen nach ihrem Auftreten bzw. nach Lokalisation unterscheiden in somatische (z. B. Oberflächenschmerz an bzw. auf der Haut), Tiefenschmerz (z. B. am Muskel- und Bewegungsapparat), sowie in viszerale Schmerzen (Nerven, Nervenbahnen und Nervenfasern betreffend) und in psychogenes oder psychosomatisches Schmerzerleben (Schmerzen, deren Ursachen sich im psychischen Bereich finden, sich allerdings in körperlichen Schmerzsymptomen ausdrücken).
Factbook Hospiz
1. (K)ein Tabu: Nichts ist so gewiss wie der Tod
1.1. Statistische Daten
1.3. Trauer wirkt heilend
1.5. Patientenverfügung
2. Der Hospizgedanke – eine Idee schreibt Geschichte
2.1. Cicely Saunders
2.3. Leitlinien im Hospizbereich
2.4. Sterbebegleitung statt Sterbehilfe
3. Palliative Care – Wenn nichts mehr zu machen ist, ist noch viel zu tun
3.1. Akuter, chronischer Schmerz
3.2. Demographischer Wandel
3.3. ÖRK-Positionspapier „Palliative Care” (PDF)
4. Interview mit Heinrich Treichl
5. Reportage: Ein letztes Glas Rotwein
6. Familienmitglieder beim Sterben begleiten
6.1. Familienhospizkarenz
6.2. Grenzen der häuslichen Versorgung
6.3. Grundkurs Betreuung und Pflege in der Familie
7. Wer den Mund spitzt: Die Rotkreuz-Angebote
