Grenzen der häuslichen Versorgung
Der Gesundheitszustand von PatientInnen setzt der häuslichen Versorgung oft Grenzen, bei schwerstpflegebedürftigen Menschen ist häufig eine Pflege und Betreuung zu Hause nicht möglich.
Zu beachten ist, dass die Hauskrankenpflege und die Sozialen Dienste so konzipiert sind, dass sie die Angehörigenpflege unterstützen und ergänzen können. Hat der zu Pflegende kein soziales Netzwerk bzw. können seine Angehörigen die Betreuung nicht übernehmen, stößt die Pflege und Betreuung sehr rasch an ihre Grenzen.
Durch schlechte Wohnbedingungen sind der häuslichen Pflege ebenfalls oft Grenzen gesetzt. Wohnungen in oberen Etagen ohne Aufzüge, ohne Zentralheizung, ohne Innentoilette, ohne fließendes Wasser oder gar Strom sind für eine Pflege zu Hause kaum geeignet.
Factbook Hospiz
1. (K)ein Tabu: Nichts ist so gewiss wie der Tod
1.1. Statistische Daten
1.3. Trauer wirkt heilend
1.5. Patientenverfügung
2. Der Hospizgedanke – eine Idee schreibt Geschichte
2.1. Cicely Saunders
2.3. Leitlinien im Hospizbereich
2.4. Sterbebegleitung statt Sterbehilfe
3. Palliative Care – Wenn nichts mehr zu machen ist, ist noch viel zu tun
3.1. Akuter, chronischer Schmerz
3.2. Demographischer Wandel
3.3. ÖRK-Positionspapier „Palliative Care” (PDF)
4. Interview mit Heinrich Treichl
5. Reportage: Ein letztes Glas Rotwein
6. Familienmitglieder beim Sterben begleiten
6.1. Familienhospizkarenz
6.2. Grenzen der häuslichen Versorgung
6.3. Grundkurs Betreuung und Pflege in der Familie
7. Wer den Mund spitzt: Die Rotkreuz-Angebote
