Anblick der Außenfassade an der Rückseite des Gebäudes

   

Das Gebäude des Roten Kreuzes in Eisenstadt wurde in den späten 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts erbaut und seither kaum bis gar nicht saniert. Wenn man auf der Mattersburger Straße unterwegs ist, entgeht die auffällige Außenfassade dem Auge nicht, und viele Passanten fragen sich, ob dies ein abbruchreifer Plattenbau ist. Wir wollen unser Haus nicht durch ein neues ersetzen und streben keinen Prunkbau an. Vielmehr sollen Bausubstanz und Ausstattung auf einen zeitgemäßen Stand der Technik gebracht werden, um die Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die burgenländische Bevölkerung möglichst effizient gestalten zu können.

 

HR Dipl.-Ing. Stefan Wagner

Stefan Wagner, Landeskatastrophenkommandant RK Burgenland
Erdgeschoss, Nord-Ost-Seite

  


„Im Großschadens- und Katastrophenfall bin ich neben den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hauptverantwortlich für eine reibungslose Versorgung aller Beteiligten. Der Alltag in meinem Büro im Erdgeschoss ist jedoch gezeichnet von feuchtem Dunkel - eine Trockenlegung und Verbesserung der Elektroinstallationen würde meinen Arbeitsplatz und die Freude am Helfen aus Liebe zum Menschen erhellen.“

Elvira Appel, Landesverband Burgenland

Elvira Appel, Leitung Hospiz und Palliative Care im RK Burgenland
2. Stock Süd-West-Seite

      

„Durch die fehlende Isolierung und die alten Fenster fällt es bei extremen Temperaturen – sowohl im Winter, aber vor allem bei starker Hitze im Sommer – schwer, sich entsprechend zu konzentrieren und motiviert für das Wohl der Anderen zu arbeiten.“

Christoph Edelhofer, Landesverband Burgenland

Christoph Edelhofer, Material und Logistik im Roten Kreuz Burgenland
Erdgeschoss, Süd-West-Seite

   

„Im unteren Geschoss des Landesverbandsgebäudes riecht man regelmäßig die defekten und veralteten Sanitäranlagen. Vor allem im Sommer ist das Gemisch von Fäkalgerüchen und heißer Luft unangenehm, dann ist es nicht immer leicht, mit Freude in die Arbeit zu gehen.“

Ein „abgewohntes“ Haus macht es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht immer leicht, motiviert den Arbeits-Alltag zu bestreiten. Im Winter kalt und die Temperatur nur schwer regelbar, im Sommer extrem heiß – dazu ganzjährig undichte Fenster und somit immer ein Luftzug durch das Gebäude. Bei Regen ist jederzeit damit zu rechnen, dass das Wasser in den Keller läuft. Hinzu kommen mangelnde Sanitäranlagen, ebenfalls den 1970er-Standards entsprechend und dringend sanierungsbedürftig.

 

Das Rote Kreuz steht im Burgenland für Hilfe, Sicherheit und Schutz. Die Qualität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Ausstattung innerhalb unserer Leistungsbereiche entsprechen diesem Bild. Mit unserem sanierungsbedürftigen Haus können wir dies jedoch nicht nach außen hin sichtbar machen. Der Anblick der Landeszentrale und der Bezirksstelle Eisenstadt kommuniziert bildlich eher benötigte denn geleistete Hilfe. Sicherheit braucht ein solides Fundament. Dieses Fundament wollen wir neu verankern.

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