Flüchtlinge aus Ungarn (1956)
Flüchtlinge aus Ungarn, versorgt von Mitarbeitern des Roten Kreuz Güssing

Im Jahre 1956 hatte das Rote Kreuz Güssing seine erste große Bewährungsprobe. Nach der Niederschlagung der Ungarnrevolution im Herbst dieses Jahres ergoss sich eine riesige Flüchtlingswelle über das Burgenland. In einem Großeinsatz gelang es den Frauen und Männern der Bezirksstelle Güssing, unter Bezirksstellenleiter OSR Seier und Kolonnenkommandant Graf Mensdorff, tausende von Flüchtlingen mit dem Nötigsten zu versorgen. Die Ortsstellenleiter sorgten vor Ort für die Unterkunft und die Verpflegung der Heimatlosen. Die nötigen Lebensmittel kamen vom Landesverband. Das Rote Kreuz wurde bei der Bewältigung dieser großen Aufgabe von der Gendarmerie, der Zollwache und den Maltesern sehr unterstützt.

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