Jahrhunderthochwasser im Frühjahr 1965 im Pinkatal.

Ende der 60er Jahre waren die Schwerpunkte der Ausbildung beim Roten Kreuz Verbandslehre, Bergen, Zeltaufbau und Wasseraufbereitung (jede Bezirksstelle hatte Geräte für die Wasseraufbereitung). Wie richtig das war, zeigte der Einsatz beim Jahrhunderthochwasser im Frühjahr 1965. Der Strembach und die Pinka waren aus den Ufern getreten und hatten viele Dörfer unter Wasser gesetzt. Am schlimmsten betroffen war das Pinkatal. Die Männer und Frauen der Bezirksstelle Güssing waren tagelang im Einsatz, denn die Dörfer des Pinkatales mussten mit Lebensmittel und vor allem mit Trinkwasser versorgt werden. Die Straßen waren unpassierbar und die Brunnen überflutet - Wasserleitungen gab es damals noch keine.

1965 Gründung der Sozialgruppe Stegersbach

Einige Jahre war für die Wochenenden in Stegersbach eine Außenstelle mit einem Rettungswagen eingerichtet. Die Rot Kreuz Mitarbeiter der Ortsstelle Stegersbach versahen den Dienst. Die Ortsstelle Stegersbach legte unter der Führung der Ortsstellenleiterinnen Maria Tobits und Renate Wurglits den Grundstein für den Sozialdienst des Roten Kreuzes.

Im Jahre 1972 löste OSR Kurt Prenner Graf Mensdorff als Kolonnenkommandanten ab. Dieser widmete sich nun mehr den Maltesern. Die Kolonne wurde in drei Züge gegliedert, und die Ausbildung wurde denn neuen Anforderungen angepasst. Seit Ende der 80er Jahren übernehmen die Züge der Kolonne abwechselnd den Wochenenddienst.

Im Jahre 1977 übernahm Herr Bezirkshauptmann HR Dr. Erwin Wajan die Stelle des Bezirksstellenleiters. 1979 trat der Bezirkssekretär Eduard Malits in den wohl verdienten Ruhestand. Herr Malits hatte sich große Verdienste um das Rote Kreuz erworben. Er wurde von Wilfried Schwarz abgelöst.

 

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