Die Jahre 1956 bis 1980

1956 übersiedelte die Bezirksstelle vom Krankenhaus in ein eigenes Gebäude in der Molkereistraße.

 

1957 erwarb der Landesverband Burgenland des Roten Kreuzes das Madonnenschlössl in Bernstein und nutzte dieses fortan als Ausbildungszentrum.

 

Ausbildung von Rotkreuz-Schwestern, Gruppenfoto vor dem Madonnenschlössl in Bernstein

 

1960 erhielt die Bezirksstelle einen Ärztenotkoffer mit Plasma.

 

In den 60er Jahren begann man in vielen Orten des Bezirkes mit der Organisation von Blutspendeaktionen. Zur selben Zeit wurden auch erstmals Altpapiersammlungen zugunsten des Roten Kreuzes durchgeführt.

 

1967 löste der spätere Bundesrettungskommandant OSR Dir. Walter Guger Dir. Hermann Schwartz als Bezirksstellenleiter ab. Guger übte die Funktion des Bezirksstellenleiters bis 1979 aus, wobei er ab 1977 gleichzeitig auch Landesrettungskommandant im Landesverband Burgenland war.

 

1979 wurde wHR Dr. Alfred Kranich Bezirksstellenleiter.

 

Nach wiederholtem Drängen seitens der Verantwortlichen erhielt die Bezirksstelle 1972 eine Funkeinrichtung. 1973 löste Hermann Stöhr Sr. Blanka als Bezirkssekretär ab.

 

1974 stellte die Burgenländische Landesregierung der Bezirksstelle einen Inkubator für Säuglingstransporte nach Graz und nach Wien zur Verfügung. Im gleichen Jahr organisierte das Rote Kreuz die erste Alttextiliensammlung im Bezirk. Es konnten dabei über 50.000 kg Alttextilien gesammelt werden.

 

Nach der verheerenden Erdbebenkatastrophe in Norditalien im Jahr 1976 wurden auch im Bezirk Oberwart Spenden- und Sammelaktionen vom Roten Kreuz durchgeführt. Weiters wurden vom Roten Kreuz 100 Betten mit Matratzen und Decken, welche die Firma Scholl-Saniped in Großpetersdorf spendete, in das Katastrophengebiet transportiert. Im Madonnenschlössl in Bernstein wurden Kinder aus dem Katastrophengebiet einquartiert.

 

1978 erhielt die Bezirksstelle den ersten Notarztwagen. Dieser wurde von der Hypo-Bank Burgenland gespendet.

 

 

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