Die Jahre 1980 bis heute

1981 übersiedelten sowohl das Krankenhaus als auch die Rotkreuz-Bezirksstelle.

 

1981 wurde auch ein Rettungswagen in Großpetersdorf stationiert.

 

Im August 1981 wurde ein "Internationaler Erste-Hilfe-Wettkampf" veranstaltet. Ernst Imre, Johann Drobits und Josef Miklos hatten dabei wesentlichen Anteil an der Organisation. 46 Gruppen aus Deutschland, Holland, Dänemark, Jugoslawien, Belgien, Ungarn und Österreich nahmen daran teil.

 

1983 wurde in Rechnitz zur Unterstützung Kranker und Bedürftiger eine Sozialgruppe gegründet.

 

Nach einer Idee von OA Dr. Manfred Beham wurde 1986 von Hans Poiger eine "tragbare Notarzteinheit" gebaut. Durch diese konnte jeder Rettungswagen zu einem Notarztwagen umfunktioniert werden.

 

1987 wurde erstmals in Bernstein ein Rettungsauto stationiert.

 

1989 wurde in Rechnitz ein Zeltlager errichtet, um die über Ungarn kommenden DDR-Flüchtlinge versorgen zu können. Abt. Kdt. Herbert Schlapsi ermöglichte in Zusammenarbeit mit zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern die rasche Versorgung der eintreffenden Flüchtlinge.

Nach dem blutigen Sturz des Ceaucescu-Regimes im Dezember 1989 wurden zwei Hilfszüge vom Burgenländischen Roten Kreuz organisiert. Beim ersten Hilfszug war die Bezirksstelle durch die Entsendung von Johann Guger und Ludwig Muth vertreten, am zweiten Hilfszug nahmen Hans-Peter Polzer und Ludwig Muth teil.

 

1991 setzte ein Flüchtlingsstrom aus dem früheren Jugoslawien ein. Zahlreiche zunächst kroatische, später bosnische Flüchtlinge kamen in den Bezirk Oberwart.

 

Seit 1991 führt das Rote Kreuz im Bezirk Oberwart einen Hauskrankenpflegefachdienst durch.

 

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