Wertvolle Arbeit in den Nachkriegsjahren

Geschmücktes Einsatzfahrzeug
Fahrzeugweihe in Pinkafeld

Im Jahr 1945 nahm das Österreichische Rote Kreuz seine Arbeit wieder auf. Maßgeblichen Anteil an der Reaktivierung der Ortsstellen hatte in Oberwart der damalige Volksschuldirektor Hermann Schwartz, in Rechnitz Frau Lehrer Emilie Karay und in Pinkafeld Herr Ludwig Toth. In der folgenden Zeit wurden in zahlreichen Orten des Bezirkes Ortsstellen gegründet, wobei sich in vielen Fällen Lehrer als Ortsstellenleiter zur Verfügung stellten. Direktor Schwartz wurde Leiter der Bezirksstelle.

 

Direktor Schwartz gelang es, für das Rote Kreuz ein Rettungsauto zu besorgen. Dieses wurde in einer Holzbaracke in der Nähe der heutigen katholischen Kirche eingestellt.

Ehrenamtliche Fahrer:

  • Herr Hodics
  • Herr Palank
  • Gebrüder Lukits

 

1946 erhielt das Rote Kreuz einen eigenen Raum im Krankenhaus Oberwart. Schwester Blanka Seregely wurde erste Bezirkssekretärin.

 

1947 wurde Karl PAUL als erster hauptamtlicher Fahrer für die Bezirksstelle angestellt. Aushilfsweise führte Josef Böcskör Krankentransporte durch.

 

1951 erhielt die Rettungsstelle Pinkafeld ihr erstes Rettungsfahrzeug.

 

Nach der Eröffnung der Lungenheilanstalt am Hirschenstein wurde 1953 auch in Rechnitz ein Rettungsfahrzeug stationiert. Als ehrenamtliche Fahrer standen Stefan Dugmanits und Johann Koller zur Verfügung. Aushilfsweise wurde auch Walter Szuklits eingesetzt.

 

Ab 1954 verfügte die Bezirksstelle Oberwart selbst über zwei Rettungsfahrzeuge, einen Jeep und einen Skoda. Im gleichen Jahr wurde als weiterer hauptamtlicher Fahrer Josef Baumgartner eingestellt.

 

Infolge einer sich im Bezirk rasch ausbreitenden Kinderlähmungsepidemie im Jahr 1955 wurden von den Rettungsfahrzeugen des Bezirkes fast täglich erkrankte Kinder nach Wien transportiert. Bei diesen Transporten wurde erstmals ein VW-Bus eingesetzt. Dieser war als erstes Rettungsauto der Bezirksstelle mit einer Sauerstoffflasche ausgerüstet.

 

 

 

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