Der Ruf nach einem Notarzt, der im Umfeld einer gut organisierten Leitstelle mit den wichtigsten intensivmedizinischen Geräten Hilfe leisten kann, wurde immer dringlicher. Diese "fahrende Intensivstation" kann in verschiedenen Varianten verwirklicht werden. Die Erfahrung zeigt, dass verschiedenste Systeme erfolgreich sein können. Trotz seiner geographisch ungünstigen Voraussetzung war das Burgenland das erste Bundesland Österreichs, welches flächendeckend einen Notarztbetrieb verwirklichen konnte. Schon tausende Male hat sich die Entscheidung des Roten Kreuzes, eine "fahrende Intensivstation" mit einem Notarzt und einer Schwester als richtig erwiesen.

Im Laufe der Jahre wurden immer mehr technische Geräte in den Routinebetrieb des NAW aufgenommen. Unzählige diagnostische und therapeutische Instrumente brauchten Platz im Auto, um im Ernstfall zu Verfügung zu stehen. Immer mehr Geräte wurden zur Überwachung der Patienten eingesetzt. Manchmal rutschten diese Gegenstände weg und verstellten dem Personal den Weg. Die räumliche Enge und die Angst um die teuren Geräte bewog das Rote Kreuz, einen Notarztwagen so einzurichten, dass genügend Freiraum und trotzdem genug Stauraum für diverse Gerätschaften bleibt. Zentral befindet sich der Schwebetisch. Dieser ist, je nach Bedarf, nach beiden Seiten verschiebbar. Alle Geräte sind an der Wand montiert, dass sie einerseits rasch im Auto und andererseits auch leicht abzunehmen und dadurch auch außerhalb zu verwenden sind. Die intensivmedizinische Betreuung soll somit direkt am unmittelbaren Ort des Ereignisses möglich werden. Es gibt unzählige Möglichkeiten, einen "fahrbaren Untersatz" als Notarztwagen zu bauen. Es ist dem Landesverband Burgenland eine Variante gelungen, die sehr viel Zustimmung sowohl vom Aussehen, wie auch von der Funktionalität erhielt. Verbesserungen werden jedoch von Modell zu Modell ständig durchgeführt.

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