Mit großer Mehrheit wurde im anschließenden Wahlgang der Bezirkshauptmann von Oberwart, Hofrat Dr. Alfred Kranich, zum neuen Präsidenten, der Bürgermeister von Eisenstadt Ing. Alois Schwarz und Hofrat Dr. Günter Engelbrecht zu Vizepräsidenten gewählt.
Das Schwergewicht der Tätigkeit des neuen Präsidenten lag in seinem ersten Arbeitsjahr eindeutig im Bestreben, auch im Burgenland ein eigenes Landesrettungsgesetz zu erreichen.
Am 5. Dezember 1995 war es soweit: Eine knappe halbe Stunde vor Beginn der dreitägigen Budgetdebatte beschloss der Burgenländische Landtag einstimmig das Gesetz über das Rettungswesen im Burgenland (Burgenländisches Rettungsgesetz 1995). Damit fand das dreijährige Bemühen des burgenländischen Roten Kreuzes seinen wohlverdienten Abschluss.

Eine schwerwiegende Krankheit, die Präsident Hofrat Dr. Alfred Kranich zu einem mehrmonatigen Spitalsaufenthalt zwang und ihn ständig an das Bett fesselt, unterbrach die Amtsführung seit dem Spätsommer 1995.
Die interimistische Geschäftsführung übernahm Vizepräsident, der Bezirkshauptmann von Mattersburg, Hofrat Dr. Günter Engelbrecht. In seine Amtsführung fiel eine große Katastrophenübung auf dem Festivalgelände in Wiesen im April 1996.

socialshareprivacy info icon