Bezirksstelle Eisenstadt

Neues Zentralgebäude

 

Unter der neuen Führung konnte ab Dezember 1977 das neue Zentralgebäude bezogen werden. Die zum Gebäude führende Straße erhielt dem Roten Kreuz zu Ehren den Namen "Henri Dunantstraße". In kurzer Zeit gelang es dem Landesverband mit Unterstützung der Burgenländischen Landesregierung, den Ärztebegleitdienst einzurichten, das Schulungswesen zu intensivieren, den Wagenpark zu modernisieren und ein landesweites Richtfunknetz zu errichten. Auslandseinsätze erfolgten beim verheerenden Erdbeben in Friaul und wenig später erneut bei einem Erdbeben in Süditalien.

 

Der Ärztenotdienst, der nach harter Pionierarbeit heute zu einer festen und bewährten Einrichtung im Burgenland geworden ist, brachte nicht nur eine wesentliche Verbesserung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung, sondern wurde in seiner Konzeption weit über die Grenzen des Burgenlandes hinaus bekannt und gilt als Musterbeispiel eines flächendeckenden Systems. Der Ausbau der Bezirksstellen war ein weiteres Hauptanliegen des neuen Vorstandes. Die Dienststellen konnten den Anforderungen, die sich aus dieser Leistungssteigerung ergaben, nicht mehr entsprechen, da sie räumlich zu klein oder verkehrsmäßig ungünstig gelegen waren.

 

Fast gleichzeitig erfolgten die Neubauten Oberpullendorf und Oberwart (1981), kurz darauf erfolgte der Um- und Zubau in Mattersburg sowie die Übersiedlung der Bezirksstelle Neusiedl in das Ärztezentrum Frauenkirchen (1982). Das Haus in Neusiedl wurde 1993 renoviert und diente einige Jahre als Rettungsstelle. In verkehrsgünstiger Lage am nördlichen Rand der Stadt wurde ein Grundstück für eine neue Bezirksstelle erworben. Dieser Neubau wurde ab Dezember 1988 in Angriff genommen und im Rahmen eines großen Festaktes im Jahre 1989 eröffnet. Damit zog die Bezirksstelle wieder in den Bezirksvorort zurück. Die Bezirksstelle Güssing wurde durch einen Um- und Zubau 1984 ausgeweitet, und im selben Jahr konnte in Rudersdorf durch den Erwerb eines Hauses eine neue Rettungsstelle eröffnet werden, sodass seit dieser Zeit auch das Lafnitztal im Rettungs- und Krankentransport bestens versorgt ist. Der Um- und Zubau in Jennersdorf konnte im Sommer 1986 abgeschlossen werden.

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