31 JAHRE INFOTAG

Aktuelle Themen für ein interessiertes Publikum – das uns treu an immer neue Veranstaltungsorte folgt.

Das 31. Informationsgespräch der Blutspendezentrale für Wien, Niederösterreich und das Burgenland fand am 24. November 2007 am Campus der Universität Wien statt.

Aktuelle Themen


Stammzelltransplanation

Diese Therapieform hat sich in den letzten 50 Jahren von einer experimentellen risikoreichen Maßnahme zur klinischen Routine bei einer von Erkrankungen entwickelt .(siehe auch www.blut.at /Forschung aktuell Nov.2007. )
Vorrausetzung für die erfolgreiche Übertragung hämatologischer Stammzellen im allogenen Setting ist wie bei jeder Organtransplantation eine möglichst passende Übereinstimmung von Spender und Empfänger im HLA-System.
G.Fischer gelang es in seinem Beitrag : HLA-System und Stammzelltransplanation das komplizierte HLA-System an Hand von vielen Bildern verständlich zu machen. Bei der Behandlung von Patienten mit hämatologischen Neoplasien gilt es die GVH (Graft versus Host)-Reaktion zu minimieren und den GVL (Graft versus Leukemia/Lymphoma) -Effekt nicht zu verlieren. Wer vergessen hat, was ein „Intelligentes Mismatch“ ist, kann in den zur Verfügung gestellten Folien nachlesen.

N.Worel gab in ihrem Vortrag transfusionsmedizinische Begleitung der Patienten mit Stammzelltransplanation einen umfassenden Überblick .Er reichte von den verschiedenen Stammzellquellen bis zur Behandlung der GVH mittels Photopherese.

M.Redelsberger informierte in ihrem Vortrag Influenza Status 2007 und Ausblick zeitgerecht über die aktuelle Entwicklungen bei Grippe. Die Probleme , die sich alljährlich bei der Auswahl des richtigen Impfstoffes ergeben, wurden anschaulich dargestellt .
A. Mayr gab eine Übersicht über Hygiene in der Transfusionmedizin.


Wissen für die Praxis


Ch.Jungbauer informierte über adequate Strategien einer Blutbank zur Versorgung immunhämatologischer Problempatienten mit Blutprodukten. E.Schistal zeigte Probleme aus der täglichen Arbeit und ihre Lösung.

Insgesamt bot das Programm wie immer einen Überblick über die Spannbreite der transfusionsmedizinischen Arbeit. Neben der Information war aber anschließend Zeit zum informellen Erfahrungsaustausch, sodass die Veranstaltung für viele Kollegen und Kolleginnen eine Möglichkeit bildet, alte Verbindungen aufzufrischen und neue Kollegen und Kolleginnen kennen zu lernen.


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