Haiti, 6 Monate nach dem Beben
Berichte aus Haiti
Sechs Monate nach der Katastrophe vom 12. Jänner 2010 ist aus dem ärmsten Land der westlichen Welt ein Ort geworden, an dem die Hoffnung auf eine bessere Zukunft besteht und vorsichtig wächst: Ein Bericht über sechs Monate Rotkreuz-Hilfe.
Hilfe für Haiti
Das Erdbeben in Haiti erforderte den größten Hilfseinsatz der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung in einem Land. 21 Emergency Response Units (ERUs) - das sind schnelle und spezialisierte Einsatzteams in Bereichen wie Wasser und Sanitär, medizinische Versorgung, Logistik und Telekom - haben Soforthilfe für ca. 400.000 Betroffene geleistet. Bisher waren mehr als 1.000 Rotkreuz-Delegierte aus der ganzen Welt im Einsatz in Haiti.
Das Österreichische Rote Kreuz entsendete eine ERU Mass Sanitation, deren Aufgabe die Seuchenprävention in Camps war. Das Katastrophenlager des Österreichischen Roten Kreuzes wickelte Hilfslieferungen im Wert von 730.000 Euro ab. Regelmäßig wird medizinisches Personal an das Feldspital des Deutschen Roten Kreuzes in Haiti abgestellt.
6 Monate nach dem Erdbeben befindet sich das Land noch immer der Nothilfe-Phase: 1,5 Mio. Menschen leben in Notunterkünften und sind auf die Hilfe von außen angewiesen.
Die Wiederaufbauhilfe hat begonnen
Das ÖRK unterstützt die Menschen bei der Rückkehr in ein normales Leben mit einem Wiederaufbauprogramm für etwa 3.000 Familien. Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) werden in den kommenden drei Jahren Dörfer in der ländlichen Region westlich von Port-au-Prince, rund um die Gegend Leogane, wieder aufgebaut.
Übersicht über die ÖRK-Hilfe:
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Die Katastrophe
Ein Erdbeben der Stärke 7.3 nach Richter erschüttert am 12. Jänner 2010 den Inselstaat Haiti und richtet schwere Zerstörungen an. Am stärksten ist die „West Province“ betroffenen. Im Großraum um die Hauptstadt leben 2,2 Millionen Menschen. Das Rote Kreuz hilft seit 6 Monaten.







