Millenniumsentwicklungsziele

Gezielter Kampf gegen globale Armut

 

Mit den Millenniums-Entwicklungszielen (MDGs) hat sich die internationale Staatengemeinschaft im Jahr 2000 zum ersten Mal in der Geschichte überprüfbare Ziele im Kampf gegen die Armut weltweit gesetzt.


Heute jedoch leben immer noch 1,4 Milliarden Menschen in extremer Armut, das heißt sie haben weniger als einen US-Dollar am Tag zum Leben. 2,5 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu angemessenen sanitären Einrichtungen. 900 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Erreichung der MDGs bleibt weiterhin eine große Herausforderung für die internationale Staatengemeinschaft.

 

Von 20. bis 22. September 2010 finden sich in New York die Vereinten Nationen und ihre Mitgliedstaaten – darunter auch Österreich – zusammen, um die bisher erreichten Fortschritte zu prüfen und die Umsetzung der Millenniumsentwicklungs-Ziele (Millennium Development Goals – MDGs) zu beschleunigen. Das Rote Kreuz wird auf dem MDG-Gipfel in New York bei verschiedenen Veranstaltungen vertreten sein.

Vor 10 Jahren haben sich Staats- und Regierungschefs weltweit zum Ziel gesetzt, bis 2015 den Anteil der Menschen in extremer Armut zu halbieren und folgende acht Ziele zu erreichen:

  • Extreme Armut und Hunger beseitigen
  • Grundschulausbildung für alle Kinder sichern
  • Die Stellung der Frau in der Gesellschaft stärken
  • Kindersterblichkeit senken
  • Gesundheit der Mütter verbessern
  • HIV und AIDS, Malaria und andere Krankheiten bekämpfen
  • Nachhaltigen Umgang mit der Umwelt sichern
    Unterziel:
    „Den Anteil der Menschen ohne nachhaltigen Zugang zu sauberem Trinkwasser und einfachen sanitären Einrichtungen halbieren.“
  • Eine globale Partnerschaft im Dienst der Entwicklung schaffen
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Veranstaltungen

Im Rahmen des UNO-Millenniumsgipfels in New York präsentiert das Rote Kreuz am 20. September (10.00-12.30, UN Headquarters N.Y.) unter dem Titel "Immunization: unfinished business" einen Report über Impfkampagnen, die bis 2015 zu einer Reduktion der Kindersterblichkeit um zwei Drittel führen können. 

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