Wasser für Eritrea

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Eritrea erreichte seine Unabhängigkeit erst 1991, nach einem 30-jährigen blutigen Bürgerkrieg. Der Krieg hinterließ ein junges Land mit einer völlig zerstörten Wirtschaft und ohne Infrastruktur. Eritrea ist ein karges und trockenes Land, trotzdem lebt die Mehrheit der Bevölkerung von der Landwirtschaft. Wenn dann auch noch der notwendige Regen ausbleibt, ist die Hungerkatastrophe vorprogrammiert.


So hilft das Österreichische Rote Kreuz

Der Mangel an sicherem Trinkwasser – nur 46 Prozent der Menschen in Eritrea haben ausreichend Wasser - und das Fehlen sanitärer Einrichtungen führen zu einem katastrophalen Gesundheitszustand der Bevölkerung. Über 40 Prozent der Bevölkerung leiden in Eritrea an chronischer Unterernährung.

In einem Gemeinschaftsprojekt zwischen den Rotkreuzgesellschaften von Österreich, Dänemark und den Niederlanden sowie der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften sollen in einem auf drei Jahre angelegten Projekt die Wasserversorgung und Hygienebedingungen für 120.000 Menschen verbessert werden. Der Bau von Brunnen und Wasserspeichern schafft einen Zugang zu sauberem Trinkwasser für die Menschen. Der Bau von Latrinen und breit angelegte Schulungen der Bevölkerung zu Hygiene und sicherem Umgang mit Wasser werden die allgemeine Gesundheitssituation deutlich verbessern. Damit wird der Grundstein für die weitere nachhaltige Entwicklung der Regionen gelegt.

Gemeinschaftsprojekte dieser Art laufen in Eritrea seit 2011, die Fortsetzung der Unterstützung ist bis 2017 geplant. Durch ausreichende Vorbereitung und Festigung der Maßnahmen, die im Projekt umgesetzt werden, werden diese Hilfsmaßnahmen nachhaltig gesichert.

Das Projekt wird kofinanziert von:

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