Ernährungssicherheit gewährleisten

Periodische Dürren in weiten Teilen des Landes verursachen in Kenia regelmäßig Ernteausfall, extreme Knappheit an Weideland und an natürlichen Wasserressourcen.

 

Die Folgen solcher Dürrekrisen sind akute Unterernährung vor allem bei Kindern, hohe Sterblichkeit des Viehbestands (bis zu 60%) und inflationäres Ansteigen der Preise für Grundnahrungsmittel. Bis Februar 2017  benötigen mehr als 1,25 Millionen Menschen in Kenia sofortige Unterstützung mit Nahrungsmitteln.

 

Das Kenianische Rote Kreuz arbeitet bis heute mit der ländlichen Bevölkerung, um längerfristig bessere Krisenresistenz und Selbstversorgung auch bei schwachem Regen zu erreichen; dies vor allem durch Bewässerungssysteme und Grundausbildung in landwirtschaftlichen Methoden, welche die Produktivität erhöhen. 

Bis Ende 2016 hat das ÖRK ein Projekt mit dem Ziel der Armutsbekämpfung durchgeführt. Konkret geht es dabei um die Sicherung der Ernährungs- und Erwerbsgrundlage von Bauern sowie ihren Familien. Eine Erweiterung der praktischen landwirtschaftlichen Kenntnisse als auch der Bewässerungssysteme erhöht für die Menschen die Chance, sich in der nächsten Dürre ausreichend selbst ernähren zu können. Aufgrund der Erfolge in vielen Gemeinden werden die Aktivitäten kontinuierlich ausgeweitet, sowohl für Vertiefung der Kenntnisse als auch um neue Bevölkerungsteile miteinzubeziehen - so nun auch für ein neues Projekt, um Verbesserte Ernährung für bis zu 6.000 Menschen, landwirtschaftliches Training für Bauern als Erwerbsgrundlage zu erreichen.

Eine Erweiterung der praktischen landwirtschaftlichen Kenntnisse als auch der Bewässerungssysteme erhöht für die Menschen die Chance sich in der nächsten Dürre ausreichend selbst ernähren zu können. Zusätzlich soll über Kooperativen der Verkauf auf Märkten angekurbelt werden, sodass die Familien Ersparnisse für Notzeiten anlegen können. Auf lokaler und nationaler Ebene wird der Dialog mit Regierungsvertretern gesucht, um legale Rahmenbedingungen für Kleinbauern positiv zu beeinflussen sowie den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu fördern, damit Familien durch Krankheit nicht mehr so rasch in ihrer kompletten Existenz bedroht werden. 

Das Projekt wurde in Partnerschaft zwischen dem Österreichischen und dem Kenianischen RK/RH durchgeführt und wurde von RED CHAIRity finanziell unterstützt.

 

Auch 2017, wird das ÖRK zusammen mit der Internationalen Föderation, das Kenianische Rote Kreuz durch verschiedene Aktivitäten unterstützen. 

 

 

So helfen Sie benachteiligten Menschen mit Ihrer Spende:

Kenia 2.0

Gleich direkt zum Online-Spenden

Bilder aus Kenia

socialshareprivacy info icon