Südosteuropäisches Forum
Seit Anfang 2011 unterstützt das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) im Rahmen eines EU finanzierten Projektes und in Kooperation mit dem Rotkreuz-Klimazentrum in Den Haag, dem WWF und der Wirtschaftskammer Österreich die Stärkung nationaler Rotkreuz-Gesellschaften und der Zivilgesellschaft in Kroatien, Mazedonien, Montenegro und Serbien.
Ziele dieses Projekts sind nationale und regionale Netzwerkbildung, Durchführung von Klimarisiko-Analysen, Schulungen im Kommunikationsbereich und die Förderung des Brückenschlags zwischen Politik und Praxis.
Rotkreuz-Gesellschaften in Südosteuropa werden durch dieses Projekt beim Kapazitätsauf- und ausbau im Bereich humanitäre Diplomatie unterstützt und die Arbeit im Bereich Katastrophenvorsorge wird verstärkt gefördert. Neue und vertiefte Partnerschaften, vor allem mit zivilgesellschaftlichen Akteuren, begünstigen die Umsetzung gemeinsamer Ziele.
In einem zu gründendem regionalen Forum, bei dem internationale, regionale und nationale Stakeholder aus staatlichen und nicht-staatlichen Bereichen zusammenkommen, sollen künftig regelmäßig Fragen zu Anpassung an den Klimawandel und Katastrophenvorsorge diskutiert werden.
Netzwerkbildung im Bereich Klima und Katastrophenvorsorge
Die Netzwerke führen mit Unterstützung des Rotkreuz-Klimazentrums und dem WWF Klimarisiko-Analysen in ihren Ländern durch. Ziel ist, die größten Herausforderungen zu erkennen und politische Lösungsvorschläge und konkrete Aktivitätsprioritäten herauszuarbeiten.
Klimarisiko-Analysen
Die Netzwerke führen mit Unterstützung des Rotkreuz-Klimazentrums und dem WWF Klimarisiko-Analysen in ihren Ländern durch. Ziel ist, die größten Herausforderungen zu erkennen und politische Lösungsvorschläge und konkrete Aktivitätsprioritäten herauszuarbeiten.
Schulungen in Kommunikation
Um in einen nachhaltigen Dialog mit ihren Regierungen zu treten, werden die Netzwerke von externen Experten, die unter anderem durch die Wirtschaftskammer Österreich bereitgestellt werden, in Kommunikationsstrategien geschult. Die Resultate der Klimarisiko-Analyse sollen gezielt an die wichtigsten EntscheidungsträgerInnen kommunizieren werden.
Regionales Forum zu Anpassung an den Klimawandel
Durch das Projekt wird ein südosteuropäisches Forum initiiert, bei dem relevante Stakeholder aus staatlichen und nicht-staatlichen Bereichen zusammenkommen. Künftig sollen in diesem Forum regelmäßig Fragen zu Anpassung an den Klimawandel und Katastrophenvorsorge diskutiert werden.
Die Projektlaufzeit beträgt zwei Jahre (2011 – 2012) und Hauptfördergeber ist die Europäische Union.




