Hauskrankenpflege

Armut und Arbeitslosigkeit haben sich in den letzten Jahren vor allem in ländlichen Gebieten kontinuierlich verschlimmert. Alkoholismus und Drogenmissbrauch sind weit verbreitet. Der Anstieg von HIV/AIDS, weiteren sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten und Tuberkulose ist dramatisch. Seit mehreren Jahren hat Weißrussland eine negative Wachstumsrate: fallende Geburtenzahlen fallen und die Mortalität steigt. Der Staat ist nicht in der Lage, dieser komplexen Situation entgegenzutreten und den Bedarf an medizinischer Hauskrankenpflege und sozialer Hilfe zu decken.

So hilft das Österreichische Rote Kreuz

Gemeinsam mit dem Schweizerischen und dem Deutschen Roten Kreuz betreibt das Österreichische Rote Kreuz ein langfristig angelegtes Projekt mit Laufzeit von 2005–2011 zur Unterstützung der „Visiting Nurses-Medical Social Centers“ des Weißrussischen Roten Kreuzes (BRCS) in den Regionen Vitebsk und Grodno, die zu den ärmsten Regionen des Landes gehören. Ziel des Projekts ist es, die sozialmedizinischen Dienstleistungen für alte und kranke Menschen sowie für Menschen mit Behinderung, die zu Hause leben, zu verbessern und damit deren soziales und psychisches Wohlbefinden weitgehend zu gewährleisten.  Durch den Auf– und Ausbau der Kapazitäten des BRCS wird dieses Vorhaben unterstützt. Bewusstseinsbildende Maßnahmen im öffentlichen Gesundheitswesen und in der weißrussischen Gesellschaft für die besonderen Bedürfnisse der Zielgruppe vervollständigen die Aufgaben. Damit wird erreicht, dass Pflege– und Unterstützungsangebote  für alte, einsame, chronisch kranke und behinderte Menschen angeboten und ausgebaut werden können.

Das Projekt wird kofinanziert von:

Logos: Erste Stiftung, Österreichisches Rotes Kreuz - Landesverband Niederösterreich
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