Nepal

Ein Land im Umbruch

Nepal befindet sich nach Jahren des Konflikts nur sehr langsam auf dem Weg der Besserung. Noch immer ist es laut Vereinten Nationen das ärmste Land der Region Südasiens. Naturkatastrophen wie Überflutungen, Dürren und Erdrutsche treten immer häufiger und heftiger ein. Eine Tendenz, die vor allem durch den Klimawandel hervorgerufen wird.

So hilft das Österreichische Rote Kreuz

Im Dezember 2007 führte das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) eine Evaluierung der humanitären Situation in Nepal durch. Viele Teile des Landes sind mangels Infrastruktur nur sehr schwer zugänglich. Das staatliche Gesundheitswesen kann für die meisten Nepali die Grundversorgung nicht sicherstellen. Vor allem im ländlichen Raum fehlt es am Notwendigsten und die Armut hat zahlreiche Ursachen.

Ländliche Entwicklung und Trinkwasser

 

Im Distrikt Rukum im schwer zugänglichen Mittelgebirge wird die generelle Lebenssituation der ländlichen Bevölkerung mit einem Community Development Projekt unter aktiver Einbeziehung und Mitwirkung der Bevölkerung verbessert.
Konkret werden in der Gemeinde Chaukhabhang die Einkommensmöglichkeiten
und Lebensqualität der 4.000 EinwohnerInnen durch Aktivitäten in den
Bereichen Bildung, Wasserversorgung, Gesundheit und Hygiene, Hilfe zur Selbsthilfe und institutioneller Entwicklung des lokalen Roten Kreuzes erhöht.

 

Wasser und Hygiene

Im angrenzenden Distrikt Rolpa stellt ein Wasserprojekt die Versorgung mit
Trinkwasser und im weiteren Sinne die Verbesserung der Gesundheits- und
Hygienesituation bei gleichzeitigem Kapazitätsaufbau der lokalen NRCS sicher.
Die Aktivitäten in der Gemeinde Kotgaun (4.500 Menschen) sind ähnlich wie jene des Gemeindeentwicklungsprojektes, jedoch mit stärkerem Schwerpunkt auf Wasserversorgung und Siedlungshygiene.



Das Projekt wird kofinanziert von:

Logo Österreichische Entwicklungszusammenarbeit, Logo OFID, Logo Österreichisches Rotes Kreuz – Landesverband Tirol
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