Myanmar
Myanmar (früher: Burma oder Birma) ist ein Vielvölkerstaat, dessen EinwohnerInnen 135 verschiedenen Ethnien angehören. Seit 1948 ist das Land unabhängig von der Kolonialmacht Großbritannien. Nach einer kurzen demokratischen Periode sind nun seit 1962 wechselnde Militärregimes an der Macht.
Häufige Naturkatastrophen verschlimmern die Armut der Menschen. Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) engagiert sich seit 2008 in Myanmar.
Am 2. Mai 2008 verwüstete Zyklon Nargis weite Teile des Südens von Myanmar. 2,4 Millionen waren von den Auswirkungen betroffen.
Hilfe unmittelbar nach der Katastrophe
Die Soforthilfsmaßnahmen des Roten Kreuzes haben gleich nach der Katastrophe begonnen: Im Rahmen der Hilfsaktion der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung entsandte das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) Trinkwasserspezialisten in das betroffene Gebiet, um 15.000 Menschen täglich mit sauberem Trinkwasser zu versorgen und dadurch der Gefahr von Epidemien vorzubeugen. Außerdem hat das ÖRK die lokale Rotkreuz-Gesellschaft mit Hilfsgütern unterstützt.
Langfristiges Engagement
Aufgrund der großen Bedürftigkeit im Land engagiert sich das ÖRK längerfristig in Myanmar in den Kernbereichen Wasser und Gesundheit. 2009 wurde mit dem
Myanmaresischen Roten Kreuz (MRCS) vereinbart, dass das ÖRK das MRCS beim
Aufbau einer WatSan Einheit unterstützen wird.

