Ost-Timor

Trinkwasser und Hygienetrainings

Ost-Timor wurde 2002 nach jahrelangen schweren, bewaffneten Konflikten ein selbständiger Staat, der auf Grund der Neuorganisation von unter anderem Verwaltung und Infrastruktur mit massiven Herausforderungen konfrontiert ist.

 

Ost-Timor ist das ärmste Land Asiens. 41 Prozent der Menschen leben unter der Armutsgrenze von einem US-Dollar am Tag. Weniger als 50 Prozent der Haushalte haben Zugang zu sauberem Trinkwasser, noch weniger haben Zugang zu einer adäquaten sanitären und medizinischen Versorgung sowie diesbezüglicher Information. Viele Menschen, insbesondere Kinder, sterben jedes Jahr an Durchfallerkrankungen.

Die Mehrheit der rund eine Million Bewohner Ost-Timors lebt in ländlichen Gebieten vorwiegend von selbstangebauten Lebensmitteln (Subsistenzwirtschaft). 

 

Das ÖRK arbeitet seit 2005 im Land.

Kinder an einer Rotkreuz-Wasserstelle in Ost-Timor.

So hilft das Österreichische Rote Kreuz

Ende 2011 werden durch den Bau von Wassersystemen 40 Dörfer mit rund 19.000 Personen in den Distrikten Bobonaro, Ermera und Liquica mit sauberem Trinkwasser versorgt sein. Zudem werden ungefähr 3.350 Familienlatrinen gebaut.

 

Bis Ende 2012 werden weitere 13 Dörfer mit rund 10.000 Bewohnern mit sauberem Trinkwasser, sanitären Einrichtungen sowie Gesundheits- und Hygieneschulungen versorgt werden. Zusätzlich werden 1.5000 Latrinen errichtet.

 

Parallel dazu finden Hygienetrainings statt. In den Dörfern werden Verantwortliche ausgebildet, um ein Grundwissen über Hygiene, Gesundheit und Wartung der Anlagen an ihre Mitbürger weiterzugeben.

 

 

 



Das Projekt wird kofinanziert von:

This project is co-financed by the European Commission.

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